Rheinpfalz Trotz Problemen Umzug zum Schuljahr 2018/19 geplant

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Die mit Kosten von 2,2 Millionen Euro veranschlagten Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Grundschule Heidelsburg in Waldfischbach sind im Zeitplan. Erneuert wird nun auch die Asphaltfläche im Hof, was ursprünglich nicht vorgesehen war.

Derzeit wird im Gebäudeinnern kräftig gearbeitet. Im Juni wird sich der Bauausschuss vor Ort ein Bild machen. Bei den Arbeiten im Sanitärbereich haben sich im Zuge der Arbeiten einige Schwierigkeiten ergeben, die nicht abzusehen waren. Das sei kein Verschulden der Firma, sondern habe mit Gegebenheiten vor Ort zu tun. Die Arbeiten dauern deshalb bis in den Juli, tangierten die anderen Gewerke aber nicht, erläuterte Verbandsbürgermeister Lothar Weber. Der Umzug ist ohnehin erst zum Schuljahr 2018/19 geplant. In die Grundschule in Hermersberg wurden von der Verbandsgemeinde 60.000 Euro investiert, um die Schüler aus Waldfischbach-Burgalben aufnehmen zu können; unter anderem in den Brandschutz, neue Decken und neue Möbel für das Lehrerzimmer. Auch in Höheinöd wurden Lehrerzimmer und Sonnenschutz erneuert sowie eine Küchenzeile eingebaut. Hier wurden 12.700 Euro investiert. Wie berichtet, sind absehbar an der Holzlandgrundschule in Heltersberg erhebliche Investitionen notwendig. Der Hermersberger Beigeordnete Dirk Palm wies darauf hin, dass die Toilettenanlage in Hermersberg auch schon sehr alt sei. Bei einer Rundfahrt sollen die Schulen begutachtet werden. Der Rat beschloss, der einstimmigen Empfehlung des Schulträgerausschusses zu folgen und für das Angebot der betreuenden Grundschule in Hermersberg/Höheinöd einen Elternbeitrag von 100 Euro pro Stunde und Schuljahr zu heben. Das betreuende Grundschulangebot gilt von Montag bis Freitag und kann täglich zwischen einer und drei Stunden in Anspruch genommen werden. Wer sein Kind im Schuljahr täglich eine Stunde betreuen lässt, zahlt also 100 Euro, wer die maximal angebotenen drei Stunden täglich in Anspruch nimmt, zahlt 300 Euro pro Schuljahr. Die tatsächlichen Kosten variieren jährlich. Sie hängen davon ab, wie viele Gruppen es gibt und wie viele Kinder wie lange betreut werden sollen. Für die Betreuung ausschließlich am Freitag, die den Tag abdeckt, den das kostenlose Ganztagsschulangebot von Montag bis Donnerstag nicht abdeckt, werden 40 Euro pro Stunde und Schuljahr erhoben, da es hier keine Landeszuschüsse gibt. Bei maximal drei Stunden Betreuungszeit am Freitag wären das maximal 120 Euro pro Schuljahr. Die CDU stimmte gegen diesen Vorschlag. Jannik Zimmer hatte für die CDU vorgeschlagen, dass die VG die Kosten für die betreuende Grundschule komplett übernimmt. „Die zu erwartenden Kosten abzüglich der Landeszuschüsse von 13.000 Euro sind auch in Zeiten klammer Kassen ein überschaubarer Betrag. Gerade aus sozialgesellschaftlicher Perspektive signalisiert dies Familienfreundlichkeit“, begründete Zimmer den Antrag. Dem widersprach SPD-Fraktionssprecher Jochen Werle. „Das wäre fatal. Wir müssen hier auf eine Gleichbehandlung schauen“, sagte er und verwies auf die Eltern im Holzland, die für das – sehr gut angenommene – Hort-Angebot dort jährlich über 1000 Euro Beitrag aufbringen müssen. „Die würden dann mit Recht fragen, wer das bei uns bezahlt“, sagte Werle. Genau solche Fragen erwarteten ihn dann als Ortsbürgermeister, gab auch Peter Seibert (Schmalenberg) zu bedenken. Es sei ja von der Verwaltung zugesagt, dass künftig bis April die zu erwartenden Kosten kalkuliert seien und den Eltern spätestens dann mitgeteilt werden könne, welche Kosten im folgenden Schuljahr zu erwarten seien. So funktioniere das für ihn, sprach sich Georg Spieß (Bürgerblocks) für die Lösung mit Elternanteil aus.

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