Rheinpfalz Strom für Ortsdurchfahrt

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Zwei Auftragsvergaben für Projekte in Busenberg und Dahn-Reichenbach waren Thema in der Sitzung des E-Werksausschusses der Verbandsgemeindewerke Dahner Felsenland.

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern hat die gesamten Arbeiten ausgeschrieben, die im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt der B 427 in Busenberg anfallen. Bereits 2016 hatte der Werksausschuss beschlossen, sich an der Ausschreibung als Gemeinschaftsaufgabe zu beteiligen. Zwei Firmen gaben bei der öffentlichen Ausschreibung des LBM Angebote ab. Günstigster Bieter war mit 4,7 Millionen Euro für die gesamte Maßnahme die OBG Tiefbau GmbH & Co. KG in Ottweiler. Von der Gesamtangebotssumme entfallen auf das Los Strom insgesamt 238.874 Euro. Davon hat das Verbandsgemeinde-Elektrizitätswerk für die Stromversorgung 209.789 Euro zu übernehmen. Der Anteil der Ortsgemeinde Busenberg für die Straßenbeleuchtung in der Ortsdurchfahrt beläuft sich auf 29.084 Euro. Mit dem vom E-Werk zu zahlenden Anteil werden entlang der B 427 auf beiden Straßenseiten Niederspannungskabel im Bereich der Gehwege verlegt sowie Verteilerschränke aufgestellt, damit die Häuser angeschlossen werden können. Für diese Arbeiten lag bei der vorigen Ausschusssitzung am 12. Juni noch kein geprüftes Submissionsergebnis vor. Geschlossen stimmte der Ausschuss nun der Auftragsvergabe des LBM Kaiserslautern für das Los Stromversorgung zu. Neue Trafo-Station Die im Industriegebiet Dahn-Reichenbach ansässige Firma SSH Südwestdeutsche-Stahl-Handelsgesellschaft mbH hat zwei neue zusätzliche Maschinen mit einer Leistung von 160 Kilowatt bestellt. Diese werden in diesem Monat geliefert. Die bisherige Trafostation mit einer Leistungsstärke von 400 Kilovoltampere ist nicht mehr in der Lage, den zusätzlichen Strombedarf der Firma zu decken. Um die benötigte Strommenge liefern zu können, soll kurzfristig die Trafo-Station Eybergstraße an den neuen Standort in der Industriestraße umgesetzt werden. Diese entspricht genau den Anforderungen des neuen Standorts. Für die Eybergstraße wird ein neues Trafo-Gebäude bestellt. Es wird Anfang Januar geliefert. Der Preis für diese neue Station wird nicht höher sein. Dies haben die Pfalzwerke schriftlich zugesichert. Für den Bereich Büttelwoog entsteht dadurch keine Zeitverzögerung, da dort mit der Kabelneuverlegung noch nicht begonnen wurde. Die Firma SSH wird in Form eines Baukostenzuschusses für die Leistungserhöhung an den Kosten beteiligt. Nachdem die bestehende Versorgungsleitung zum Industriebetrieb nicht mehr für die künftigen Kapazitäten ausreicht, müssen zwei beziehungsweise drei (als Kapazitätsreserve) Niederspannungskabel auf Kosten der Firma als Umspannkunde neu verlegt werden. Damit wurde die Firma Rotec beauftragt. Sie beginnt sofort mit den Arbeiten. Der E-Werksausschuss hatte gegen die vorgetragenen Planungen der Betriebsleitung nichts einzuwenden.

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