Rheinpfalz Straße von Rodalben nach Clausen morgen wieder frei

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Die zeitaufwendigen Umwege bei Fahrten aus Richtung Pirmasens nach Clausen/Donsieders oder umgekehrt haben ein Ende. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) gestern mitteilte, soll die Vollsperrung zwischen Rodalben und Clausen/Donsieders auf der Landstraße (L498) zum Schluss der Schulferien am morgigen Freitag aufgehoben werden.

Dies gilt auch für das Teilstück auf der ehemaligen K28 nach Abbiegung von der Landesstraße in Richtung der beiden Gemeinden. Die Vollsperrung der alten Straße nach Clausen/Donsieders ab Rodalben wird nach Auskunft des LBM „voraussichtlich eine Woche später“, am 13. September, aufgehoben. Bis Ende des Monats sind noch „Restarbeiten unter halbseitiger Verkehrsführung“ geplant. Damit entfallen die Umwege über die Biebermühle und Waldfischbach-Burgalben oder Münchweiler. Die Verbindung nach Rodalben verkürzt sich auf beinahe die halbe Kilometerzahl. Fünf Wochen, auf der L498 länger, haben die Arbeiten eine Blockade bewirkt, vor allem seitdem beide Straßen gleichzeitig gesperrt waren. Das hatte auch Einfluss auf den Handel in Rodalben. Die Geschäfte vermissten ihre Clauser Stammkundschaft. Die K28 bildete ursprünglich die Hauptverbindung nach Clausen/Donsieders. Wie Richard Lutz, der Leiter des Landesbetriebs Mobilität, gegenüber der RHEINPFALZ erklärte, habe die Stadt Rodalben Mitte der 70er Jahre zu deren Entlastung und zur Verkürzung der Strecke die neue Straße bauen lassen. Laut Lutz gehörte der Stadt ein Großteil der Grundstücksflächen. Parkplätze seien hier nach wie vor in städtischem Besitz. Gehörte die „neue Straße“ anfangs der Stadt Rodalben, sei sie nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße vor 30 Jahren im Zuge der „kompletten Umordnung des Straßennetzes“ zur Landesstraße geworden. Zugleich sei die „alte Straße“, die K28, zur städtischen Straße abgestuft worden. Dies bedeute aber nicht, dass die Stadt jetzt die Baukosten zu tragen habe. Es gebe vertragliche Regelungen, wonach das Land diese Kosten übernehme. Die Sanierung war aufgrund der erheblichen Straßenschäden notwendig geworden. In den letzten Wochen wurde die Fahrbahn auf „nahezu eine Dicke von vier Zentimetern“ abgefräst. Die „neue Straße“ erhielt eine Asphalttragschicht von zehn Zentimetern sowie eine vier Zentimeter hohe Deckschicht. Eine Erneuerung der Deckschicht soll auch die Qualität der ehemaligen K28 verbessern. Der Landesbetrieb Mobilität ließ darüber hinaus die Seitenstreifen befestigen, die Entwässerungsanlage erneuern sowie die Schutzplanken, Leitpfosten und Schilder überholen. Obendrein wurde die Markierung neu aufgebracht. Die Gesamtkosten für die Maßnahme bezifferte der Landesbetrieb Mobilität mit 900.000 Euro. Und es geht gleich weiter mit der Straßensanierung. Als nächstes Projekt ist die K27 zwischen der L497 (Biebermühle) und Donsieders an der Reihe. Ab 13. September soll für fünf Wochen eine Vollsperrung eingerichtet werden. Die Arbeiten entsprechen denen zwischen Rodalben und Clausen/Donsieders: mit Hocheinbau von Asphaltbinder und Deckschicht/Asphaltdecke. Vor Beginn der Straßenarbeiten (Kosten 400.000 Euro) stehen Rodungen durch den Forst an. (ns)

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