Rheinpfalz
Steinbach: 552 Euro Pro-Kopf-Verschuldung

In seiner letzten Ortsgemeinderatssitzung vor der Kommunalwahl stellten die Gemeindevertreter von Steinbach den Jahreshaushaltsabschluss 2016 fest. Auf den 874 Einwohnern lastete Ende 2016 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 552 Euro.
Nach dem Rechnungsprüfungsvorsitzender Dieter Ludwig dem Ortsbürgermeister, seinen Beigeordneten sowie Bürgermeister plus Verwaltung für das Rechnungsjahr 2016 eine fehlerfreie Haushaltsführung attestierte, folgte der Rat dem Antrag von Ursula Bereswill und erteilte den damals Verantwortlichen Entlastung. Sie hatte für diesen Punkt als ältestes Ratsmitglied den Vorsitz übernommen.
Ebenso einstimmig wurde der Rechenschaftsbericht festgestellt, dessen Eckdaten Ortsbürgermeister Jörg Fehrentz verlas: Hier ergab sich in der Ergebnisrechnung ein Jahresfehlbetrag von 16.599 Euro bei Erträge von fast 1,16 Millionen Euro. Somit verringerte sich das Eigenkapital der Ortsgemeinde auf rund 1,42 Millionen Euro, was immerhin einer Eigenkapitalquote von 38,18 Prozent entsprach.
Negative freie Finanzspritze
Im Finanzhaushalt ergab sich eine sogenannte negative freie Finanzspitze von 352 Euro. Dennoch hatte Steinbach Ende 2016 im investiven Bereich nur 124.750 Euro Schulden. Die Kredite zur Liquiditätssicherung beliefen sich auf 357.629 Euro.
Weitere Themen
- Bernd Dauber rückte für das verstorbene Ratsmitglied Adolf Raab in den Gemeinderat nach. Raab war 30 Jahre lang Mitglied des Rates und mehrere Jahre Beigeordneter. Ihm wurde in einer Schweigeminute gedacht.
- Einstimmig vergab der Rat die Malerarbeiten in der Leichenhalle zu 3247 Euro an Firma Groß aus Nanzdietschweiler.
- Im Rahmen der Dorferneuerung sollen weitere Förderanträge gestellt werden. Insbesondere für die vom Architektenbüros Dockendorf zu erbringenden Beratungsleistungen privater Projekte.