Rheinpfalz Steigners Kontakte bringen Routiniers zum SVH

Hinterweidenthal. In seine dritte Saison in der Fußball-Bezirksliga Westpfalz seit dem Wiederaufstieg 2012 geht der SV Hinterweidenthal. Am Sonntag begann der SVH mit dem Vorbereitungstraining.
Die beiden vergangenen Runden beendete Hinterweidenthal auf dem fünften beziehungsweise auf dem sechsten Tabellenplatz. In der kommenden Saison soll das zumindest nicht schlechter werden. „Wir wollen wie in den beiden vergangenen Spielzeiten einen guten Start hinlegen und möglichst schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, gibt Trainer Bernd Jung die Marschroute aus. Mit Mathias Ihle (vom SV Hochstellerhof) und Ex-Oberligaspieler Kai Schrenk (vom FC Fischbach) hat Hinterweidenthal zwei gestandene Akteure an Land ziehen können, was nicht zuletzt an SVH-Spieler Jannik Steigner lag. Denn Ihle sei, so Jung, Steigners zukünftiger Schwager, und mit Schrenk ist Steigner befreundet. Steigners Cousin Nikolas wird dagegen vorerst nicht mitwirken können. Er zog sich am Ende der vergangenen Runde einen Kreuzbandriss zu, wurde erst kürzlich operiert und wird in diesem Jahr nicht mehr spielen können. Aus der Verbandsliga-U19 des SC Hauenstein kommen Lukas Werner und Philip Reinhard, die bereits in der Jugend für Hinterweidenthal am Ball waren. Dazu kommen zahlreiche Spieler von den eigenen A-Junioren sowie Albert Schnur (SG Bruchweiler) und Jens Stephan, bisher Spielertrainer des TuS Rumbach. Jung: „Natürlich bringen uns Ihle und Schrenk jede Menge Erfahrung, die wir auch brauchen. Grundsätzlich setzen wir wie in der Vergangenheit aber auf junge Spieler und wollen deren Entwicklung vorantreiben.“ Die teils erfahrenen Neuzugänge wecken bei Hinterweidenthals Trainer keinesfalls gestiegene Erwartungen. „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir vorne mitspielen wollen. Zudem kann man etliche Teams noch gar nicht einschätzen“, sagt Jung. Ganz vorne sieht Jung vor dieser Saison den SV Schopp, der sich ganz erheblich verstärkt habe.