Eisenberg Stadtrat folgt Empfehlungen

Einstimmig hat der Eisenberger Stadtrat sämtliche Empfehlungen, die im Bauausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss bereits vorberaten wurden, verabschiedet (wir berichteten mehrfach).
So wurde der Auftrag für den Ausbau der Gienanth- und Martin-Luther-Straße an die Firma Tas und Balci, Kirchheimbolanden, vergeben. Unterm Strich schlagen die beiden Maßnahmen mit rund 423.000 Euro zu Buche. Davon werden rund 407.000 Euro aus dem Straßenausbauprogramm finanziert und den Rest teilen sich die Keep für die Straßenbeleuchtung und das VG-Wasserwerk für den Anteil der Trinkwasserversorgung. In der Martin-Luther-Straße erneuert gleichzeitig das Wasserwerk die Schieberkreuze und in der Gienanth-Straße verlegt die Keep ein neues Niederspannungskabel. Dort wird ein rund 100 Meter langes Teilstück von der Einmündung Staufer Straße bis in die Mitte der Gesamtstrecke komplett ausgebaut, erläuterte der technische Leiter der VG-Werke, Helmut Zurowski. In der Martin-Luther-Straße sind rund 190 Meter von der Karl-Marx-Straße bis zum Buswendeplatz an der Integrierten Gesamtschule betroffen. Auf diesem Teilstück wird auf Beschluss des Stadtrates die vorhandene Schwelle ersetzt und eine zusätzliche Schwelle zur Verminderung der Geschwindigkeit in Höhe der früheren Kinderarztpraxis eingebaut. In beiden Straßen werden neue Gehwege, Bordsteine, Rinnen sowie die Asphaltdecke mit entsprechendem Unterbau eingebaut und die vorhandene Straßenbeleuchtung durch neue LED-Leuchten ersetzt. Vor Beginn des Ausbaus, der für die Gienanth-Straße für den 9. April vorgesehen ist, werden die Anwohner schriftlich über die Arbeiten informiert, so Zurowski. Ebenfalls einstimmig folgte der Stadtrat den Empfehlungen der Sachausschüsse und des Staufer Ortsbeirats zum Bestandsausbau der Kreisstraße 75 zwischen dem Steinborner Westring und Stauf durch den Donnersbergkreis und die anschließende Abstufung der Straße zur Gemeindestraße (wir berichteten). In zwei Abschnitten soll im Sommer zunächst die Erneuerung der Deckschicht für rund 70.000 Euro erfolgen. Der von der SPD-Fraktion eingebrachte Vorschlag, entlang der Strecke einen Fahrradweg anzulegen, werde in die Verhandlungen mit dem Kreis eingebracht, sicherte Stadtbürgermeister Adolf Kauth zu. Für 2019 sind dann für geschätzte 100.000 Euro der Ausbau des sich anschließenden Verbundpflasters bis zur Ortsmitte am Brunnen und die Asphaltierung geplant.