Rheinpfalz Stadtentwicklung in Bildern

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Am erstmals bundesweit begangenen „Tag der Städtebauförderung“ beteiligte sich die Stadt Lauterecken mit einer Ausstellung und mit einem Festakt im Wappensaal des Veldenzschlosses am vergangenen Samstag.

Die acht Tafeln der Ausstellung stellten sehr umfassend den Ablauf der Maßnahmen der Sanierung „Alter Stadtkern, Teil 1“ dar. Nebeneinander war der Gebäude- und Straßenbestand des Jahres 1989 und die Planung zu sehen, wo sich anschaulich die großen Veränderungen erkennen ließen, die inzwischen eingetreten sind. Der verantwortliche Planer Peter Cappel sagte dazu, dass die Planung zu 99 Prozent verwirklicht sein werde, wenn das Verfahren im kommenden Jahr abgeschlossen wird. Noch offen sei derzeit der Innenausbau des Schlosses, der allerdings nicht im Zuge der Stadtsanierung erfolgen werde. Die dafür benötigten Mittel von rund 1,6 Millionen Euro müssen gesondert bewilligt werden. Die anwesenden Landtags- und Bundestagsabgeordneten versprachen, sich weiter für eine Zuschussgewährung einzusetzen und die Stadt dabei zu unterstützen, die Bedenken des Rechnungshofes gegen eine Mittelfreigabe auszuräumen. Cappel lobte den Stadtrat und Bürgermeister Heinrich Steinhauer für das optimistische Umsetzen der notwendigen Schritte der Planung. Alle hätten an einem Strang gezogen. Dorothea Siedow sprach dann die Verpflichtung der Nachkommen an, die die aufgenommenen städtischen Kredite für die Maßnahmen, immerhin 1,5 Millionen Euro, zurückzahlen müssen. Diese hätten aber zusammen mit den 6,5 Millionen Euro Zuschüssen von Bund und Land eine nachhaltige Wirkung auf das Lebensumfeld der Kinder bewirkt. Auch Stadtbeigeordneter Günter Lüers pries die Planung, die aus einer unansehnlichen Altstadt eine blühende Stadt habe werden lassen. Anstelle vieler nicht mehr genutzter Wirtschaftsgebäude, darunter vier Schlachthäuser, seien Grünanlagen, Plätze und Straßen entstanden, die die historisch wertvolle Bausubstanz in voller Pracht sichtbar haben werden lassen. Erfreulich sei auch, dass die Bürger bereitwillig ihre Beiträge, rund 800.000 Euro, zu den Veränderungen zu leisten bereit waren. Verbandsbürgermeister Egbert Jung sah diese Erfolgsgeschichte in einem größeren Rahmen, in den er die Stadtsanierungen von Wolfstein und Grumbach einbezog. Insgesamt seien damit Zuschussbeträge von 20 Millionen Euro in die Region geflossen. Schon während der Redebeiträge war immer wieder vom nahen Veldenzplatz Musik zu hören. Dorthin begaben sich die Teilnehmer des Festakts, um der heimischen Schlosskapelle (mit Unterstützung aus Schellweiler) zu lauschen, deren Klänge die anheimelnd friedliche und freundliche Atmosphäre der Altstadt verstärkten. (hjse)

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