Rheinpfalz Springers Philosophie: Klasse statt Masse

Fitness für jedes Alter bietet Springers Gesundheitszentrum. Geschäftsführer Lars Springer kontrolliert, ob Mitglied Coby Walthe
Fitness für jedes Alter bietet Springers Gesundheitszentrum. Geschäftsführer Lars Springer kontrolliert, ob Mitglied Coby Walther an der Beinpresse die Bewegungen exakt ausführt.

Mit zwei Tagen der offenen Tür, am 29. und 30. September, will sich das „Gesundheitszentrum Springer“ im Neuffer am Park interessierten Besuchern und Mitgliedern in seiner neuen Aufmachung präsentieren. Für den kürzlichen Umbau hat Geschäftsführer Lars Springer 120.000 Euro in die Hand genommen. Beteiligt an dem finanziellen Aufwand war auch die Firma Hummel GmbH, Vermieter der Räumlichkeiten.

Innerhalb einer Woche wurde der komplette Eingangs- und Trainingsbereich im Gesundheitssegment sowie im Kraftraum komplett renoviert und teilweise eine neue Geräte-Ausstattung eingebracht. Springer: „Mein Ziel war es, auf 500 Quadratmetern ein Erscheinungsbild zu kreieren, das sehr modern ist, aber gleichzeitig ein wohnliches Ambiente hat.“ Im Sauna- und Wellnessbereich gab es lediglich einige kosmetische Korrekturen. Wichtig war ihm, dass die Kunden in einem Wohlfühlambiente trainieren können, „kombiniert mit schönen Farben, einer tollen Beleuchtung und einer sehr guten Ausstattung. Zudem haben wir unsere Geräte so ausgerichtet, dass die Kunden deutlich mehr Platz haben als bei anderen Mitbewerbern“. Zum Wohlfühlambiente gehören auch Rückzugsflächen durch Sitznischen auf der Trainingsfläche. „Damit wir ein rundes Paket anbieten können, haben wir auch neue Geräte in das Studio eingebracht. Diese Ausrüstung bezieht sich speziell auf das Kreislaufsystem.“ Für die Geräte hat er 60.000 Euro aufgewendet, die in der Gesamtinvestition von 120.000 Euro enthalten sind. Der Umbau betraf nicht nur das Gesundheitszentrum im Fitness-Studio, sondern auch den Kraftbereich. Die Fläche vergrößerte sich um 100 auf jetzt 300 Quadratmeter. „In diesem Bereich trainieren in der Regel Sportler, die schon eine gewisse Trainingserfahrung mit sich bringen“, so Lars Springer. Im umgestylten Gesundheitsbereich können hingegen auch Menschen trainieren, die Einschränkungen durch Krankheit haben, auch ohne dass eine Erfahrung bestehe. „Die Leute werden bei uns durch Fachpersonal betreut, durch ausgelernte Trainer, die Ahnung haben von ihrem Job und auch eine große Erfahrung mit sich bringen.“ Sein Ziel sei es, „Anbieter Nummer eins für Klasse und Qualität“ in der Westpfalz zu sein. Denn „wir haben jetzt nochmals die Betreuung intensiviert, die Ausstattung und das Ambiente auf ein ganz hohes Maß angehoben; denn wir möchten die Menschen, die zu uns kommen, optimal betreuen. Das funktioniert nicht als Massenprodukt, sondern nur mit Klasse“, definiert Springer seine Unternehmensphilosophie. Um sein Ziel zu erreichen, hat er einen Aufnahmestopp nach Anmeldung der nächsten 100 Neumitglieder angekündigt. Insgesamt nutzen dann 2100 Mitglieder das Studio. Im Zuge des Umbaus seien weitere drei Mitarbeiter in eine feste Anstellung übernommen worden. In Pirmasens arbeiten insgesamt 30 Angestellte in Teil- und Vollzeitarbeit. In den drei Springer-Studios Pirmasens, Rodalben und Ramstein sind 74 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Wer im Kraftraum trainiert, braucht nur noch wenig oder gar keine Anleitung, wie beispielsweise Alessandro Carletto, an der Kabe
Wer im Kraftraum trainiert, braucht nur noch wenig oder gar keine Anleitung, wie beispielsweise Alessandro Carletto, an der Kabelzugmaschine. Der Inhaber von Athletic Culture in Pirmasens ist Lars Springers Kooperationspartner.
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