Rheinpfalz SPD wünscht Inge Lütz

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Heute Abend wählt der Verbandsgemeinderat Lauterecken-Wolfstein in Lauterecken einen neuen Ersten Beigeordneten. Die SPD als stärkste Fraktion will ihre Parteikollegin Inge Lütz vorschlagen, die zurzeit dritte Beigeordnete ist. Sollte Lütz gewählt werden, würde ihr Beigeordnetenposten frei. Für den würde sich die FWG interessieren.

Seit Juni ist die Position des Ersten Beigeordneten vakant, die Andreas Müller (SPD) bis dahin ausgefüllt hatte, dann aber als neu gewählter Verbandsbürgermeister sein Amt antrat. Die SPD will in der Nachfolge von Andreas Müller nun Inge Lütz auf dem Ersten Beigeordnetenposten sehen. „Wir schlagen Inge Lütz als Erste Beigeordnete vor“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Welker zur RHEINPFALZ. CDU, FDP und Linke wollen für dieses Amt keine Personalvorschläge machen. Auch die FWG strebt nicht nach dem unmittelbaren Stellvertreteramt des Bürgermeisters, hält es aber für opportun, einen Kandidaten für den eventuell freiwerdenden dritten Platz zu benennen. Die FWG möchte „die Mehrheitsverhältnisse im Verbandsgemeinderat auch bei den Beigeordneten widergespiegelt sehen“, wie Fraktionssprecher Günter Schwambach gegenüber der RHEINPFALZ betonte. Die FWG ist die dritte Kraft mit sieben Sitzen nach der CDU mit acht Mandatsträgern im Verbandsgemeinderat. Die Linke-Fraktion hätte ebenfalls gerne einen FWG-Vertreter im Beigeordnetengremium, eben auch wegen der Mehrheitsverhältnisse und weil die SPD ohnehin schon den Bürgermeister stelle. Damit wäre das Gremium „demokratischer zusammengesetzt“, sagte Linke-Sprecher Oliver Naudsch zur RHEINPFALZ. Einen eigenen Kandidaten werde man nicht benennen. Die Freien Demokraten werden ebenfalls keinen eigenen Personalvorschlag machen. Wohin seine Fraktion bei der Wahl heute Abend tendiert, wollte Sprecher Uwe Krönert noch nicht preisgeben: „Wir sind offen, für uns ist nichts ausgemacht, was das Votum angeht.“ Die Christdemokraten wollen an der früher einmal in der Verbandsgemeinde Wolfstein getroffenen Absprache, dass die stärkste Fraktion auch den Ersten Beigeordneten stellt, festhalten und keinen eigenen Kandidaten vorschlagen. „Wir möchten auf eine Kampfabstimmung verzichten“, sagte Fraktionssprecher Wolfgang Caspers. Beim Bürger solle nicht der Eindruck entstehen, dass es nur um Posten und Macht gehe. Das schüre nur die Politikverdrossenheit. Außerdem wolle man die gute Zusammenarbeit im VG-Rat fortsetzen und nicht wegen eines Postengerangels aufs Spiel setzen, sagte Caspers. Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr würden möglicherweise die Karten neu gemischt.

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