Rheinpfalz Slevogt auf der Spur
Dieser Weg zeigt die Schaffensplätze des deutschen Malers, Grafikers, Illustrators und Bühnenbildners (1868 bis 1932) in und um Leinsweiler, seinem Wahlheimatort. Dort sollen 19 Tafeln einen Einblick in Slevogts Leben und den Vergleich von dort entstandenen Kunstwerken mit der heutigen Wirklichkeit ermöglichen. Es gibt in der Südpfalz wohl keinen, der der Eröffnung des Wegs am 15. April so entgegen fiebert wie Ortsbürgermeister Thomas Stübinger, eigenen Angaben zufolge der Ideengeber. Das Konzept umgesetzt habe der Tourismusverein SÜW/Landau-Land, die Tafeln kämen von der Druckerei Rummel (Bellheim). Für das Installieren sei das Forstamt Annweiler zuständig. Stübinger ist davon überzeugt, dass die Führungen ab Mitte April ein Renner im Jubiläumsjahr „150 Jahre Max Slevogt“ werden. Picknickbänke bieten die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu stärken. Ausgangspunkt der neun Kilometer langen Tour ist – wie könnte es anders sein – der Slevogthof, mit einem Abstecher zur Familiengrabstätte, wo Slevogt selbst, seine Frau Antoine (genannt Nini) und deren Familie begraben sind. Auf demselben Weg geht es wieder zurück zum Slevogthof, dann rechts ab auf den Pfälzer Weinsteig. Nächste Station ist die Burgruine Neukastel. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein wundervoller Blick über die Rheinebene und die Reben. Am Hexentanzplatz wird der Pfälzer Weinsteig verlassen, es geht auf einem Pfad Richtung Nordwesten. Wer nur eine kleine Runde (2,5 Kilometer) laufen möchte, der kann einem Weg in Richtung Südosten folgen. An dessen Ende wartet der Slevogthof, der derzeit von Investor Torsten Holch mit großem finanziellen Aufwand restauriert wird. Der geübte Wandersmann läuft weiter zum Wettereck, einem Aussichtspunkt mit Rastplatz, von wo aus die drei Burgen Trifels, Anebos und Münz grüßen. Den Förlenberg hinauf wartet ein Punkt mit dem Namen Engels Landing. Hier heißt es rechts abbiegen, um zum Slevogtfelsen zu gelangen (Achtung, ist teilweise beschwerlich). Auch von dort sind die drei vorgenannten Burgen zu sehen. Slevogt, so heißt es, kam sehr oft an diese Stelle und ließ sich von dem Panorama inspirieren. Die nächste Etappe führt wieder zu Engels Landing, dann nach rechts Richtung Südosten (gute Wanderer können eine Abkürzung geradeaus nehmen). Nach etwa 200 Metern links abbiegen, bei der nächsten Gelegenheit wieder nach rechts und in einem kleinen Bogen hinauf auf den Förlenberg. Dann vorbei an der Absprungstelle der Gleitschirmflieger „Duddefliecher“, links halten. 200 Meter weiter kommt ein Weg, der Richtung Westen verläuft. Nach der Rückkehr zum Hexentanzplatz und zum Pfälzer Weinsteig zuerst die Slevogtstraße, dann am Kneippbecken vorbei hinunter zum Rathaus, links in die Weinstraße, in die Kirchstraße, vorbei an der Martinskirche und wieder aus dem Ort hinaus, im Zickzack zum Slevogthof. info Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, der kommt vom Bahnhof Landau mit dem Bus (Linie 520/530) nach Leinsweiler. Montag bis Freitag verkehrt der Bus stündlich von 6.06 bis 19.06 Uhr, am Samstag stündlich von 8.04 bis 19.06 und am Sonntag alle zwei Stunden von 11.30 bis 19.33 Uhr. Zurück geht es in einem ähnlichen Rhythmus.