Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Sembach: Arbeiten an künftiger Anlage für Fußball-Golf im Zeitplan

Noch ist Fantasie gefragt: Auf der Fläche zwischen A63 und L401 soll eine Fußballgolf-Sportanlage entstehen.
Noch ist Fantasie gefragt: Auf der Fläche zwischen A63 und L401 soll eine Fußballgolf-Sportanlage entstehen. Foto: VIEW

Die Brücke über den Lohnsbach hat Investor Oliver Uryszek viel Kraft und Nerven gekostet. Aber nun sei mit dem Entwurf dieses Zugangs zur künftigen Fußballgolf-Anlage der Plan komplett. Wenn das Winterwetter mild bleibe, könnten nach den Worten des zukünftigen Betreibers die Fußballgolf-Gäste schon im Sommer an den Start gehen.

„Die Eröffnung im Juni ist mein Traum“, sagte Oliver Uryszek auf Anfrage zum Stand der Vorbereitungen. Eine Brücke zu planen, die einen sicheren Zugang zum Sportareal gewährleistet, auf dem künftig Fußballgolf gespielt werden soll, habe ihn in den vergangenen fünf Monaten beschäftigt. Ein Bodengutachten sei erforderlich gewesen, und die Statik habe berechnet werden müssen. Allerdings sehe er ein, dass aus Sicherheitsgründen den Gästen vom Parkplatz aus nicht ein weiter Fußweg entlang der Straße zuzumuten sei. Bei Ortsterminen mit Planer Hans Werner Schlunz und Ortsbürgermeister Fritz Hack habe sich die Überführung als einzige Möglichkeit dargestellt.

300 Meter Stromkabel verlegt

„Jetzt gerade sind die Strommasten aufgestellt worden“, berichtet Uryszek. 300 Meter Kabel hätten verlegt werden müssen. Auf dem zukünftigen Spielfeld entwickele sich der Rasen. Nach der Einsaat im Oktober habe sich die Sache spannend gestaltet, das Wetter sei eben entscheidend.

Die milden Temperaturen und der viele Regen hätten sich als wertvolle Hilfe erwiesen. „Der Rasen hat es wohl geschafft“, meint der Jung-Unternehmer. Je nachdem, wie sich das Wetter weiter gestalte, stünden die Chancen 50 zu 50 dafür, dass das Gras rechtzeitig zu Saisonbeginn für Wettkämpfe strapazierfähig genug sei.

Mit Beginn des Betriebs ganze Familie eingespannt

„Damit die Leute wissen, was hier vorgeht, habe ich auf dem Parkplatz neben der Kaiserstraße Plakate aufgehängt“, sagt Uryszek. Bezüglich der Zufahrt und der Sicherheit der Stellplätze habe er einen Ortstermin mit Hack und Vertretern des Landesbetriebes Mobilität gehabt. Die Abfahrt werde noch beschildert. Die Anzahl der Stellflächen sei sicherlich ausreichend. Es werde sogar die Möglichkeit geschaffen, auf einem Abschnitt Wohnmobile zu parken.

Wenn der Spielbetrieb im Sommer anlaufe, sei am Anfang die ganze Familie gefordert. Uryszek sagt, er habe seine Ehefrau, die Cousine und noch einige aus der Verwandtschaft schon als Hilfen auf dem Gelände fest eingeplant. Je nachdem, wie sich der Betrieb entwickele, denke er langfristig daran, zwei Arbeitskräfte einzustellen. Zu welchen Konditionen, das sei noch offen. Das hänge eben davon ab, wie viele Leute es in der Region gebe, die Fußballgolf spielen wollten.

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