Rheinpfalz Schulen schneller

Neun Schulen im Kreis werden von der Deutschen Telekom mit Breitbandinternet versorgt. Der Kreisausschuss genehmigte am Montag in nichtöffentlicher Sitzung eine Investitionsbeihilfe von 327.000 Euro, mit der die Telekom Glasfaserkabel direkt bis in die Schulen legen wird. Damit können Schüler und Lehrer künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Internet surfen.
Die Breitbandversorgung betrifft das Schulzentrum Dahn mit der Realschule plus und dem Otfried-von-Weißenburg-Gymnasium, die Realschule plus in Hauenstein, die Grund- und Realschule plus in Vinningen, die Berufsbildende Schule und die Regionalschule plus in Rodalben sowie die Integrierten Gesamtschulen Thaleischweiler-Fröschen, Waldfischbach-Burgalben und Contwig. In diese Schulen wird das Glasfaser direkt bis zu den Gebäuden gelegt und nicht wie bei der Vectortechnik nur bis zu einem Verteiler und von dort mit Kupferkabeln ins Haus. Die Investitionsbeihilfe soll von Bund und Land mit bis zu 90 Prozent bezuschusst werden und ist ausschließlich dazu da, ein Next-Generation-Access-Netz zu erstellen. Eigentümer des Netzes bleibt die Telekom, die sich für eine Mindestdauer von 15 Jahren verpflichtet, die Breitbandinfrastruktur zu betreiben. Der Bau erfolgt auf einer Länge von 5900 Metern. Die Straßen müssen dafür lediglich auf einer Länge von 2500 Metern aufgerissen werden. Für die restliche Länge können vorhandene Leerrohre genutzt werden. Neben den Glasfaserkabel werden noch sieben Netzverteiler installiert. Das Breitbandnetz ist laut Vertrag innerhalb von 24 Monaten in Betrieb zu nehmen.