Rheinpfalz Schulden steigen und steigen

Ohne Fördermittel wird Wahnwegen in den nächsten Jahren keinen Cent investieren können. So lautete die nüchterne Botschaft von Ortsbürgermeister Bernd Albert am Montagabend in der Einwohnerversammlung. Die mehr als 50 Besucher lauschten nicht nur den Ausführungen ihres Ortsbürgermeisters, sie stellten auch viele kritische Fragen.
Nachdem Ortsbürgermeister Albert einige Eckdaten der beiden vergangenen Haushaltsjahre genannt hatte, ergänzte Verbandsbürgermeister Klaus Müller, dass sich auch in den nächsten Jahren an der prekären Haushaltslage nicht viel ändern werde. Trotz Entschuldungsfonds würden, bedingt durch die schlechte Finanzausstattung der Kommunen, die Kassenkredite weiter ansteigen. Diese Schulden, vergleichbar mit einem Dispo-Kredit, belasten den Haushalt mittlerweile mit über 584.000 Euro. Analog belaufen sich die Investitionskredite der Gemeinde auf knapp 541.000 Euro, merkte Müller an.
Nicht auf dem Prüfstand stehe die bei der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossene Abrundung des Neubaugebiets in der Heidenstraße (wir berichteten). Nach Aussage von Albert will der Rat noch in diesem Jahr den Planungsauftrag vergeben. Auf Nachfrage eines Bürgers ergänzte der Ortsbürgermeister, dass aufgrund der Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde die Heidenstraße spätestens 2016 einen neuen Straßenbelag erhalten soll; unabhängig davon, wie sich das Baugebiet entwickeln wird.
Ob die ebenfalls beschlossene Erweiterung des Baugebiets