Rheinpfalz Saubirnen als Eingangsportal

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Neue Bäume haben die Freunde der Mostbirne im Saubeertal gepflanzt. In Wahnwegen wurden jetzt als „Tor zum Saubeertal“ sechs junge Hochstämme gesetzt. Weitere Birnbäume sollen folgen.

Wie berichtet, war das Projekt auf Initiative des Wahnwegers Arnold Göddel im vergangenen März gestartet. Der Vorsitzende des örtlichen Pfälzerwald-Vereins hatte beklagt, dass es „im Saubeertal kaum noch Saubirnen gibt“ – und rasch zahlreiche Mitstreiter gefunden, die sich seither für das identitätsstiftende Gewächs stark machen. „Allein hätte ich das nicht hingekriegt“, betonte Göddel. So sponserte Karl-Ludwig Clos aus Wahnwegen den Kauf von 15 Bäumen mit 360 Euro. Die Setzlinge am „Wegweiser“ in Wahnwegen werden von Göddel gepflegt und gegossen. Beteiligt sind ferner der Obst- und Gartenbauverein und sein Vorsitzender Karl-Dieter Strauß, wie dessen Stellvertreter Heinz Hornberger erklärte. Zu den Birnenexperten zählt auch August Faul. Einige Mostbirnenfreunde wollten auch Bäume in ihren Privatgärten pflanzen, freute sich Ortsbürgermeister Bernd Albert. Sogar aus Nachbarorten gebe es Unterstützung, lobt Initiator Göddel und nennt Günter Becker als Mitförderer der Saubirne. Die Frühjahrspflanzungen sollen in Hüffler und Schellweiler fortgesetzt werden. Weitere Mostbirnen würden im Herbst folgen, kündigte Hornberger an. Die Jungbäume mit den klangvollen Namen „Buborner Kelterbirne“, „Frankelbacher Weinbirne“, „Knausbirne“, Offenbacher Rote“ und „Glantaler Gelbbraune“ würden derzeit noch in Töpfen gepflegt. (suca)

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