Rheinpfalz Sanierung: Küche auf dem Plan

Die Haushaltsjahre 2013 und 2014 wurden mit Entlastungen abgeschlossen. Für die Haushaltsjahre 2018 und 2019 sind nun Renovierungen im Bürgerhaus angedacht. Einen Internet-Hot-Spot im Bürgerhaus wird es nicht geben, und in diesem Jahr wird im Jungwald kein Holz eingeschlagen. Das hat der Rat beschlossen.
Die Jahresabschlüsse 2013 und 2014 seien ohne Beanstandungen, wie Ratsmitglied Hans Peter Lorenz berichtete. In einem Jahr sei ein kleines Defizit angefallen, welches dann wieder ausgeglichen werden konnte. Die Hauptkostenfaktoren seien die Umlagen für den Kreis und die VG, an denen man nichts ändern könne. Das Forstamt Kusel wird auch weiterhin den Revierdienst für die 12,5 Hektar Waldfläche übernehmen. Bürgermeister Wilhelm Kolter sprach sich gegen den Einsatz privater Firmen aus, da man mit der nachhaltigen Arbeit zufrieden sei und sich der Preis des Forstamtes noch immer auf 25 Euro je Hektar beläuft. In diesem Jahr wird im Jungwald kein Holz eingeschlagen. Revierförster Dietmar Antoni sei immer bestrebt, die jährlichen Gesamtkosten für den Wald in Höhe von 708 Euro zu erwirtschaften. Um den Wald zu schonen, wird in diesem Jahr jedoch darauf verzichtet. Kolter informierte über die Marktanalyse, die durch die gewünschte Vergrößerung eines Lauterecker Discounters nötig wurde. Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Andreas Müller, erklärte hierzu auch, dass die Vergrößerung in Lauterecken nicht mit Wolfsteiner Bedürfnissen kollidiere. Er suche mit dem Stadtbürgermeister Herwart Dilly nach einem neuen Markt für die Pfingstwiese. Erste Ideen für die Haushaltsplanung 2018/2019 wurden von Kolter angesprochen. Besonders die mittlerweile 30 Jahre alte Küche im Bürgerhaus oder auch Fliesen im unteren Flur müssten dringend saniert und entsprechend im Haushaltsplan dokumentiert werden. Mit einer Enthaltung stimmte der Rat zu. Der Rat sprach sich gegen die Einrichtung eines Hot-Spots, also einen drahtlosen Internetzugang, im Bürgerhaus aus. Zwar würde die Maßnahme mit 500 Euro gefördert, jedoch würden monatlich 34,51 Euro fällig. In Heinzenhausen ergebe dies zu wenig Sinn. Kolter informierte über Einnahmen und Ausgaben für die Gemeinde. Für die Aufnahme von Flüchtlingen, hatte die Gemeinde Zuwendungen in Höhe von 3230 Euro erhalten und aus dem kommunalen Entschuldungsfonds erhielt die Gemeinde 5797 Euro. Der Gemeindeanteil belief sich insgesamt auf 6879 Euro. Die VG-Umlage für 2017 beläuft sich auf 80.434 Euro, die Kreisumlage schlägt mit 75812 Euro zu Buche. Auf Nachfrage von Frank Kohl berichtete Müller, dass der Kreis grünes Licht für den Breitbandausbau gegeben habe und Fördermittel fließen werden. In Heinzenhausen besteht jedoch das Problem, dass PfalzConnect eine Absichtserklärung zum Ausbau ausgesprochen habe, man so zum Großteil aus der Förderung sei, sich bisher jedoch nichts tue. Müller nutzte die Gelegenheit, den Rat über Entwicklungen in der Verbandsgemeinde zu informieren; so sei man sehr engagiert in Sachen ärztlicher Versorgung, aber es sei schwierig, Ärzte zu bekommen. Ein Bürgerbus sei momentan kein Thema, da durch Ruftaxi und Lautertalbahn recht gute Möglichkeiten vorhanden seien. Positiv wertete er, dass die Volksbank Lauterecken die Wolfsteiner Filiale aufrecht erhält. Im Januar werden es bereits zwei Jahre, die Müller neben seinem Beruf die VG-Führung für den erkrankten Egbert Jung übernommen habe. Wann Jung zurückkehre, sei noch immer unklar.