Rheinpfalz Sängerheim nicht verkaufen

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Die Zukunft des Sängerheims, das nach Auflösung des Gesangvereins auf die Ortsgemeinde übertragen wurde, stand im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates Lohnweiler am Freitagabend.

Hans Joachim Neurohr, technischer Angestellter bei der VG-Verwaltung in Lauterecken, hatte eine Kostenermittlung vorgenommen, die der Rat Punkt für Punkt durchging und zur Kenntnis nahm. Eine grundsätzliche Entscheidung wurde zwar nicht getroffen, doch die Option Verkauf des rund 50 Jahre alten Gebäudes scheint erst einmal vom Tisch. Vielmehr soll überlegt werden, was vordringlich gemacht werden muss, wie dies finanziert werden kann und welche Zuschussmöglichkeiten ausgeschöpft werden können. Nachdem seitens des Bundesumweltministeriums eine Förderzusage für die energetische Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik eingegangen war, entschied der Rat, auf Empfehlung der Verwaltung keine wiederkehrenden Beiträge für dieses Projekt zu erheben. Für die Ortsgemeinde bedeutet dies einen Kostenaufwand von rund 42.000 Euro. Dietmar Antoni vom Forstamt Kusel erläuterte den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr, der im Rahmen routinemäßiger Durchforstung den Einschlag von Brennholz für Selbstwerber vorsieht. Er prognostizierte ein Defizit von rund 1000 Euro. (mhz)

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