Rheinpfalz Region aktuell: Sparkassen-Fusion: Sondersitzung gefordert

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Alexander Ulrich

(Linke), Verwaltungsratsmitglied bei der Kreissparkasse Kaiserslautern, hat eine Sondersitzung des Verwaltungsrats gefordert. Er reagierte damit auf das Scheitern einer Dreier-Fusion der Kreissparkassen Kaiserslautern und Kusel und der Stadtsparkasse. Wie berichtet, war der Verwaltungsrat der KSK Kusel kurz vor Weihnachten aus den Sondierungsgesprächen mit den anderen Instituten ausgestiegen. Der Abbruch der Fusionsgespräche sei eine schallende Ohrfeige für die CDU-Landräte Ralf Leßmeister und Otto Rubly. Jetzt müsse der Verwaltungsrat der KSK Kaiserslautern „sehr zeitnah die Lage neu bewerten“, so Ulrich. Kunden und Mitarbeiter dürften nicht monatelang im Unklaren gelassen werden. „Uns wurde immer wieder suggeriert, dass eine Fusion alternativlos sei. Jetzt stellen wir fest, dass eine vergleichsweise kleinere Sparkasse ihre Zukunft eigenständig plant“, so Ulrich. „Der Vorstand muss darlegen, warum die Kreissparkasse Kaiserslautern einen solchen Weg ausschließt.“ Dank eines aufmerksamen Rentners konnte die Kaiserslauterer Berufsfeuerwehr einer Frau vielleicht sogar das Leben retten. Wie Rüdiger Seifts, Einsatzleiter vom Dienst bei der Feuerwehr, informierte, hatte der Senior am Mittwoch auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Carl-Euler-Straße beobachtet, dass eine Frau „zusammengesunken und reglos“ in einem geparkten Auto saß. Weil sie auch auf Klopfen an die Scheibe nicht reagierte und das Fahrzeug verschlossen war, alarmierte er die Rettungsleitstelle. Die Feuerwehr schlug die Seitenscheibe des Autos auf und befreite die ohnmächtige Frau aus der misslichen Situation. Auch ein Notarztteam war vor Ort. Die Frau, Jahrgang 1965, wurde nach Angaben der Feuerwehr mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Feuerwehr-Einsatzleiter sprach dem weitsichtigen Zeitgenossen ein großes Lob aus. „Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, Hilfe zu rufen und nicht wegzuschauen.“ 3,5 Tonnen hätte ein Kleinlaster aus Osteuropa eigentlich wiegen dürfen. Bei einer Kontrolle auf der A 6 bei Ramstein-Miesenbach hat die Polizei gestern am frühen Morgen allerdings festgestellt, dass der Transporter 2760 Kilogramm und damit mehr als 80 Prozent zu viel auf die Waage brachte. Da der 30-jährige Fahrer keinen Führerschein besitzt, droht ihm und dem Fahrzeughalter weiterer Ärger.

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