Rheinpfalz Region aktuell: A 6: Nach Unfall läuft Diesel ins Erdreich

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Rund 150 Liter Diesel sind am Montagabend bei einem Unfall auf der A 6 zwischen Waldmohr und Homburg in das Erdreich gelangt. Wie die Polizei gestern berichtete, habe der Fahrer eines Sattelschleppers in einer Engstelle die Kontrolle über sein Gespann verloren und die rechte Schutzplanke gestreift. „Hierbei wurde der Dieseltank derart beschädigt, dass Kraftstoff auslief“, schilderte ein Polizeisprecher. Der Fahrer habe seinen Laster auf dem Mitfahrerparkplatz Bexbach abgestellt. Dort habe die Feuerwehr auslaufenden Kraftstoff aufgefangen. Für die bereits ausgelaufenen rund 150 Liter Diesel habe das Landesamt für Umweltschutz eine umfangreiche Reinigung veranlasst, bei der verschmutztes Erdreich abgetragen worden sei. Wegen eines besitzerlosen Koffers hat die Bundespolizei am Montag im St. Wendeler Bahnhof eine Regionalbahn evakuiert und einen Sprengstoffspürhund eingesetzt. Der Koffer habe am Vormittag in der Regionalbahn von Saarbrücken nach Nohfelden-Türkismühle für Aufmerksamkeit gesorgt. „Weil sich trotz mehrfacher Nachfragen kein Besitzer ausfindig machen ließ, mussten alle Fahrgäste den Zug verlassen“, berichtete der Sprecher. Daraufhin habe eine Hundeführerin mit ihrem tierischen Begleiter die Bahn untersucht. Nachdem der Spürhund Entwarnung signalisierte, habe sein Frauchen den Koffer geöffnet. Darin befanden sich Kleidung und Souvenirs. Der Besitzer konnte laut Bundespolizei noch nicht ermittelt werden. Auf dem jüdischen Friedhof in Nohfelden-Gonnesweiler haben Unbekannte zwei Grabsteine und einen Sockel umgestürzt. Der Schaden wurde bereits vor einer Woche bei wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Friedhof entdeckt, wie das Kultusministerium in Saarbrücken jetzt mitteilte. Polizei und Staatsschutz nahmen Ermittlungen auf. Der Sachschaden wird auf rund 1200 Euro geschätzt. Bei den umgeworfenen Stelen handelt es sich laut Ministerium um die Grabsteine zweier Frauen. Der jüdische Friedhof in Gonnesweiler gilt als der kleinste im Saarland. Bereits 1973, 1974 und 1997 sei er Ziel von Anschlägen gewesen, berichtete Richard Bermann, Vorstandsvorsitzender der Synagogengemeinde Saar. Bei Unfällen mit Motorrädern sind am Montag in Kaiserslautern zwei Menschen verletzt worden. Ein schwerer Unfall mit einem Auto ereignete sich nach Polizeiangaben auf der „Erzhütte“. Dabei habe ein 63-jähriger Autofahrer einer 21-jährigen Motorradfahrerin die Vorfahrt genommen. Die Frau sei daraufhin gestürzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 5000 Euro. Bereits am Vormittag sei es in der Innenstadt zu einem schweren Rollerunfall gekommen, berichtete die Polizei weiter. Hierbei habe eine 54-jährige Autofahrerin einem 51-jährigen Rollerfahrer die Vorfahrt genommen. Auch dieser Zweiradfahrer sei durch den Zusammenstoß von seinem Fahrzeug geschleudert und verletzt worden. Der Mann kam ebenfalls ins Krankenhaus. Carl Gustav, der vierjährige Elch, der vor rund drei Wochen aus dem Wildpark Freisen abgehauen ist, befindet sich noch immer auf Freiheitstour. Wie Wildparkbetreiber Matthias Broszeit auf Nachfrage berichtet, hält sich das Tier in der Nähe in einem Waldgebiet auf. „Wir sehen ihn fast jeden Tag sind aber nicht nah genug dran, um ihn zu narkotisieren“, sagte Broszeit gestern. Das nach dem schwedischen König benannte Wildtier war durch ein Loch im Zaun entwichen. Nach Polizeiangaben war der Zaun mutwillig zerstört worden.

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