Rheinpfalz Problem Höhstraße

„Im schlimmsten Fall muss über den Ausbau der Höhstraße ganz neu nachgedacht werden“, sagte Ortschefin Anna Silvia Henne am Montag im Bauausschuss der Gemeinde Waldfischbach-Burgalben mit Blick auf die „möglichen exorbitanten Kosten“, die noch auf die Gemeinde und die Beitragszahler zukommen könnten.
Es werde in jedem Fall jetzt erst einmal ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren geben müssen, erläuterte Ingenieur Klaus Feller auf die Nachfrage von Ausschusskollege Alexander vom Hagen nach dem Sachstand beim Ausbau der Höhstraße. Die An- respektive Unterlieger in der Gartenstraße bestünden darauf, weil es beim Ausbau ihrer Straße zu Schäden an Häusern gekommen war, für die im Nachgang niemand verantwortlich sein wollte. Sei dieses Beweissicherungsverfahren gemacht, „müssen wir erst einmal den gesamten Bewuchs vom Fels nehmen“, so Feller. Das sei zwar ohnehin vorgesehen gewesen, aber erst bei Beginn des Ausbaus. Notwendig sei das, damit ein Geologe den frei gelegten Felsen noch mal prüfen kann. Die Ergebnisse des geologischen Gutachtens habe anschließend ein Prüfstatiker zu bewerten und Schlüsse daraus für den geplanten Ausbau zu ziehen. Der ohnehin schon mit Kosten von mehr als einer Million Euro veranschlagte Ausbau des 320 Meter langen Straßenstücks verteuere sich dadurch womöglich. Die Kosten für die weiteren Gutachten seien in Relation zur Gesamtbausumme aber überschaubar. „Die spannende Frage wird sein, zu welchen Ergebnissen der Prüfstatiker kommt“, verdeutlichte Feller, wo das teure Problem am Ende liegen könnte. Fest steht laut Henne, dass über alles immer der Gemeinderat beraten und entscheiden werde.