Rheinpfalz „Preise bleiben gleich“

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Waldfischbach-Burgalben hat eine neue Einkaufsstätte: „Huber’s Markthalle“. Ein eingeschränkter Verkauf lief bereits seit vergangener Woche. Am Mittwochabend wurde offiziell Eröffnung gefeiert. Musikalisch beschrieb der MGV Burgalben das Ereignis so: „Alles ist gut, beim Huber im Bruch.“

Im Bereich der Bruchwiesen, kurz Bruch genannt, hat Heinrich „Heiner“ Huber seine Markthalle realisiert (die RHEINPFALZ berichtete). „Vor eineinviertel Jahren standen wir hier noch auf staubigem Boden“, erinnerte Huber an den Spatenstich im Sommer 2015. „Ein bisschen stolz bin ich heute schon auf mich“, bekannte er lachend und verwies auf die Firmengeschichte. 1926 hatte sein Opa Heinrich die Metzgerei Huber gegründet, „das Herzstück der Markthalle“, wie er anmerkte. Zwei Mitarbeiter habe die Metzgerei gehabt. Jetzt, 90 Jahre später, eröffne er die Markthalle. „Stand heute: 35 Mitarbeiter“, sagte Huber in der bis auf den letzten Zentimeter gefüllten Halle. Stolz sei er auf seine Mitarbeiter und auf Horst Hartmuth, den Mann, der mit „H’s Backkunst“ das Angebot in der Markthalle abrunde. Huber trat energisch kursierenden Gerüchten entgegen: „Jetzt hat er gebaut, jetzt wird er teurer. Stimmt nicht, die Preise bleiben wie sie waren“, versprach er. Die Mitarbeiter freuten sich über den Mut ihres Chefs in der heutigen Zeit, in der Einzelhandelsbetriebe eher schließen als erweitern, diese Investition im sechsstelligen Bereich zu wagen, stellte Mitarbeiter Matthias Lang stellvertretend fest. Einen besonderen Wunsch an ihren Chef, den die Gäste lautstark bejubelten, hatten die Mitarbeiter: Es sei ja nun die dritte Generation Huber am Werk, vielleicht gäbe es bald eine vierte Generation. Huber werte den Einkaufsstandort Waldfischbach-Burgalben auf und sorge für Arbeitsplätze, lobten der Kreisbeigeordnete Peter Spitzer und die CDU-Landtagsabgeordnete Susanne Ganster. Den Discountern im Ort ein Angebot entgegenzusetzen, sei der Wunsch vieler Kunden, hoben die Gratulanten hervor. „Ein tolles Projekt hat Heiner Huber realisiert“, sagte Verbandsbürgermeister Lothar Weber. „Ich bin mir sicher, dass nicht nur die Menschen aus der Orts- und Verbandsgemeinde hier einkaufen, sondern viele Kunden aus Orten von außerhalb kommen.“ Das Motto des Wirtschaftsförderkreises der Verbandsgemeinde laute: „regional wohnen, regional arbeiten, regional einkaufen“. Das setze Huber mit der Markthalle bestens um, lobte der Vorsitzende des Wirtschaftsförderkreises, Mathias Hauck. Günther Jochum (Ingenieurbüro Isa, Heltersberg) blickte kurz auf die Bauphase zurück. Ein modernes, organisches Gebäude habe die Markthalle werden sollen, auf Wunsch Hubers in den Farben des Metzgerei-Logos in Blau und Rot gehalten. Das Gebäude, die Mitarbeiter und die Kunden segnete Pfarrer Volker Sehy. |add

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