Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Platzmangel: Kaiserslauterer Jugendamt zieht nach Landstuhl

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Auch nach Abschluss der Sanierung des Kreishauses in der Kaiserslauterer Lauterstraße wird nicht genug Platz für alle Mitarbeiter dort sein. Die derzeit auf vier Standorte verteilten rund 100 Mitarbeiter aus der Abteilung Jugend und Soziales sollen deshalb alle in Landstuhl unterkommen.

„Schon vorher war nicht ausreichend Platz im Gebäude in der Lauterstraße“, machte Peter Schmidt (FWG), Kreisbeigeordneter für den Bereich Jugend und Soziales, in der Kreistagssitzung am Dienstag klar. Die über 100 Mitarbeiter der Abteilung 4 mit ihren fünf Fachbereichen sind demnach größtenteils in der Fischerstraße und im Casino in Kaiserslautern, in der Verbandsgemeinde Otterberg und in Landstuhl untergebracht. Die Hoffnung, dass es in der Fischerstraße genug Platz geben könnte, hatte sich laut Schmidt schnell zerschlagen, „wir mussten also einen Raum suchen“.

Nachdem das Land deutlich gemacht hatte, dass es für einen Neubau keine Unterstützung geben werde, war das ehemalige Telekom-Gebäude in der Rummelstraße zur Miete im Gespräch. Nach einem Investorwechsel jedoch war auch diese Möglichkeit vom Tisch. Übrig blieb ein neues Angebot in Landstuhl.

Neues Domizil nah am Bahnhof

Der Kreistag sollte eine Grundsatzentscheidung zum Umzug treffen und die Verwaltung mit der weiteren Ausarbeitung beauftragen.

Bedenken gab es aufseiten der SPD, die befürchtete, dass Mitarbeiter aufgrund des neuen Standortes ausscheiden oder Stunden reduzieren könnten, da sie längere Fahrzeiten in Kauf nehmen und Familie und Beruf in Einklang bringen müssen. Zudem sei das Gebäude in Landstuhl auch für die Kundschaft schwerer erreichbar und weniger akzeptabel als eines in Kaiserslautern.

Schmidt betonte, dass Landstuhl mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und das fragliche Gebäude „nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt“. So sprach sich das Gremium mit einer Enthaltung aus der AfD für den Standort Landstuhl aus.

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