Rheinpfalz Ostern: Eier bleiben nicht lange verborgen

Jannis Zick, sieben Jahre jung, beweist Zielgenauigkeit an der Ostereierwurfmaschine.
Jannis Zick, sieben Jahre jung, beweist Zielgenauigkeit an der Ostereierwurfmaschine.

«HINTERWEIDENTHAL.» „Mama, ich glaube, der Osterhase ist ein Feuerwehrmann“, stellt der kleine Vin aus Rodalben fest, als er am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr mit seinem älteren Bruder Len am Dorfpark in Hinterweidenthal ankommt. Mit Adleraugen beobachtet der junge Mann, wie aus einem Feuerwehrauto jede Menge bunter Ostereier auf einem Tisch inmitten des Dorfparkes gelangen.

Ortsbürgermeisterin Barbara Schenk beäugt die bunte Pracht genau, während Tochter Monice einige der leckeren Köstlichkeiten in einem Korb verschwinden lässt. Unbemerkt von den nach und nach eintreffenden kleinen Besuchern verteilt sie die Süßigkeiten unter Büschen. Lange brauchen die kleinen Gäste aber nicht, denn Minuten später sind die Ostereier aufgespürt und verschwinden wiederum in Tüten, Taschen und Körben. Für den siebenjährigen Jannis Zick, einem waschechten Hinterweidenthaler, ist es indes interessanter, Eier zu fangen, statt sie zu suchen. „Eierwurfmaschine“ heißt das Konstrukt, das Roland Schenk mit Freude bedient. Ob er es auch erfunden hat, diese Frage bleibt zwar unbeantwortet, jedoch freut sich der Bediener schelmisch über jeden „Treffer“ – und wenn einmal ein Kind Treffprobleme hat, hilft er mit gekonnten Würfen nach, dass auch ja jedes Ei den Besitzer wechselt. Üben durch zusehen, diese Devise verfolgt der vierjährige Ben Weber aus Wilgartswiesen. Den Vorgänger genau beäugend, wartet er darauf, bis er an der Reihe ist. Mama Daniela hat kurz entschlossen in Hinterweidenthal „Boxenstopp“ eingelegt. Während die Kleinsten bei noch angenehmen äußeren Bedingungen ihren Spaß haben mit Ostereierspielen, verkosten die Mamas, Papas, Opas, Omas, Freunde und Bekannte Leckereien, die die Ortschefin am Karfreitag gebacken hat, nach dem Motto: Tradition verpflichtet. Am Ende kommen alle auf ihre Kosten und erleben einen unbeschwerten Karsamstag im Dorfpark mit dem Osterhasen und seiner Wurfmaschine, während Florian Disqué zwar keine Ostereier, dafür aber Fotos schießt, um das örtliche Geschehen zu dokumentieren.

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