Rheinpfalz „Neuwahl ist ungültig“

„Die Kreismitgliederversammlung der Linken wurde ordnungsgemäß abgesagt. Die angebliche Neuwahl ist ungültig.“ Das schreiben in einer Stellungnahme zum Bericht „Das Tischtuch ist zerschnitten“ vom 3. November Kreisschriftführer Benjamin Filipiak und Linken-Mitglied Heike Fröbel.
Die Einladung sei erfolgt, obwohl die Kreisvorstandssitzung die Kreismitgliederversammlung abgesagt habe. Viele Mitglieder, die Patrick Hoffmann unterstützten, seien nicht zur Versammlung gekommen, weshalb von einer Abwahl Hoffmanns keine Rede sein könne. Die Versammlung spiegele in keiner Weise die Stimmung des Kreisverbands wider. Laut Filipiak wurden auf die Schnelle viele Mitglieder aus Kaiserslautern und Pirmasens nach Kusel umgemeldet, um die Mehrheitsverhältnisse zu manipulieren. Dies sei am Samstagnachmittag bekanntgeworden, nachdem man ihm und Hoffmann die aktuelle Mitgliederliste zehn Tage vorenthalten habe. Fröbel schreibt, von Patrick Hoffmann werde ein falsches Bild gezeichnet, sie sei mit fünf weitere Mitgliedern aus Koblenz nach Kusel gewechselt, gerade weil Hoffmann teamfähig sei. Alexander Ulrich hingegen habe im Vorfeld Stimmung gegen Hoffmann gemacht und Mitglieder aufgefordert, nicht zu kandidieren und nicht für ihn zu stimmen. Zu Stefan Krob führen beide aus, dieser habe mehrmals versichert, alle Unterlagen für die Auszahlung der Beitragsanteile Anfang März zur Landesgeschäftsstelle geschickt zu haben. Hoffmann habe sich lange Zeit schützend vor Stefan Krob gestellt. Auch noch auf der Landesvorstandssitzung am 4. Oktober, bei der sich herausgestellt habe, dass die Unterlagen erst Ende September in der Landesgeschäftsstelle eingegangen seien. Das habe diese dann als Grund für die Nichtauszahlung der Beitragsanteile angegeben. (red)