Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel „K in Lautern“: Neue Mieter und ein Hauch von Betze

Seit vergangener Woche ist ein weiterer Teil der ehemaligen Primark-Fläche im „K in Lautern“ wieder belebt.
Seit vergangener Woche ist ein weiterer Teil der ehemaligen Primark-Fläche im »K in Lautern« wieder belebt.

Ein weiterer Teil der einstigen Primark-Fläche im „K in Lautern“ ist neu belebt. Es gibt Bewegung bei Mietern in der Mall – und ein besonderes Ausstellungsstück.

Seit Donnerstag, 28. Mai, ist ein weiterer Teil der ehemaligen Primark-Fläche im „K in Lautern“ wiederbelebt. Der ehemalige Ankermieter Primark war im Herbst 2024 aus dem Einkaufszentrum ausgezogen und hatte einen 6000 Quadratmeter großen Leerstand im ohnehin schon ausgedünnten Angebot der Mall hinterlassen. Bereits seit vergangenem Jahr ist allerdings klar, dass die Fläche neu vermietet ist, drei Läden werden sich den Bereich künftig teilen. Nachdem im Dezember die skandinavische Modekette Lager 157 dort einen ihrer ersten Shops in Deutschland im „K in Lautern“ eröffnet hat, ist nun auf einem weiteren Teil der ehemaligen Primark-Fläche Leben eingekehrt. Only, bisher bereits in der Mall vertreten, zieht um und vergrößert seine Verkaufsfläche so auf rund 1250 Quadratmeter, wie Centermanagerin Nicole Giese mitteilt. Die dänische Modekette, deren Sortiment sich in erster Linie an junge Frauen richtet, eröffnet in Kaiserslautern einen Kombistore, laut Mitteilung des „K in Lautern“ einen der größten in der Region. Dafür wird das Angebot um die eigene Submarke „Only & Sons“ erweitert, die Herrenmode anbietet. Am 20. August soll dann mit der Modekette Kult über zwei Etagen der dritte Nachmieter am westlichen Ende der Mall folgen. „Damit wäre dann die Umstrukturierung der ehemaligen Primark-Fläche abgeschlossen“, kündigt das Centermanagement an.

Derweil hat es im Mai zwei weitere Neueröffnungen in der Mall gegeben. Am 9. Mai hat im Obergeschoss mit HS Second ein Second-Hand-Laden eröffnet, direkt neben dem ehemaligen Laden des Unterwäschehändlers Herzog und Bräuer, der die Mall verlassen hat. Das Modegeschäft bietet auf rund 140 Quadratmetern nach eigener Aussage eine Auswahl neuer und Second-Hand-Ware an. Direkt im Eingangsbereich, im Erdgeschoss, hat zudem am 20. Mai die australische Modeschmuck-Kette Lovisa eine Fläche bezogen. Das Unternehmen, das 2010 seinen ersten Shop eröffnete, ist inzwischen in 45 Ländern weltweit zu finden. In der Pfalz ist der rund 45 Quadratmeter große Laden in Kaiserslautern allerdings der erste.

WM-Stadion zieht ins „K in Lautern“

Am Samstag, 23. Mai, ist zudem ein Stück FCK-DNA in das „K in Lautern“ eingezogen. Der Lego-Verein Lauter Steine hat einen Nachbau des Fritz-Walter-Stadions im Obergeschoss der Mall – gegenüber von Tamaris – aufgebaut. „Acht bis neun Stunden hat der Aufbau schon gedauert“, schätzt der Vereinsvorsitzende Martin Schild. Die Stadionnachbildung wurde 2004 mit Blick auf die WM in Deutschland nach Originalplänen von einer Hamburger Firma zusammengebaut, so der Vereinsvorsitzende. 20 Jahre nach dem „Sommermärchen“ von 2006 wurde das Stadion passend zum WM-Sommer nun in der Mall aufgebaut. Der Lego-Betze umfasst eine Fläche von 56 Quadratmetern, besteht aus etwa einer Million Steine und wiegt rund eine Tonne. Außerdem ist das Stadion „ausverkauft“. Rund 48.500 Minifiguren bevölkern die Zuschauertribünen. Fritz Walters Platz blieb leer. Für den Transport sei das Stadion in über ein Dutzend Module zerlegbar, die dann in Container verpackt werden, so Schild. Der Verein hat seit rund zehn Jahren eine Kooperation mit der Stadt Kaiserslautern, für die er sich um das Stadion kümmert. Zuletzt war es während der Corona-Pandemie in der Legoausstellung auf der Gartenschau ausgestellt, erzählt Schild. Wie lange es im „K in Lautern“ zu sehen sein wird, sei noch offen. Der Verein will im Umfeld des Stadions immer wieder Aktionen anbieten, sich so auch an der 750-Jahr-Feier der Stadt beteiligen. Am kommenden Wochenende soll es beispielsweise Angebote für Kinder geben, so Schild. Der Kontakt zur Mall kam über Centermanagerin Nicole Giese zustande. Die Saarländerin war früher für das Saarpark-Center in Neunkirchen zuständig. Dort hatte sie zusammen mit Lauter Steine zwei größere Ausstellungen realisiert, wie Schild berichtet.

Ein Nachbau des Fritz-Walter-Stadions aus Legosteinen ist im „K in Lautern“ zu sehen.
Ein Nachbau des Fritz-Walter-Stadions aus Legosteinen ist im »K in Lautern« zu sehen.
48.000 Zuschauer sitzen auf den Tribünen des Lego-Nachbaus.
48.000 Zuschauer sitzen auf den Tribünen des Lego-Nachbaus.
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