Rheinpfalz Neue Mitglieder aufgenommen

Die lokale Aktionsgruppe (LAG) Pfälzerwald plus hat sich erfolgreich um die Förderung als Leader-Region für einen Förderzeitraum von 2014 bis 2020 beworben. In der ersten Mitgliederversammlung des Bündnisses ländlicher Raum im Naturpark Pfälzerwald am Montag wurden neue Mitglieder in den Verein aufgenommen und der Vorstand besetzt.
Leader steht für „Liaison entre actions de développement de l′économie rurale“, also der „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. Durch konkrete Projekte wie die bessere Vermarktung der touristischen Sehenswürdigkeiten, die Erstellung von Wanderwegskonzepten oder Lehrpfaden soll der ländliche Raum gestärkt werden. Das Landwirtschaftsministerium hat diese Bestrebungen von 2007 bis 2013 mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Nun geht es für den Zusammenschluss der LAG Pfälzerwald plus in die nächste Runde. Verstärkung erhält das Bündnis ländlicher Raum im Naturpark Pfälzerwald durch seine neuen Mitglieder: den Landkreis Südliche Weinstraße, die Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Fröschen/Wallhalben und Zweibrücken-Land sowie den Bezirksverband Pfalz. Dafür hat sich die Mitgliederversammlung am Montag einstimmig ausgesprochen. Zudem wurde die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestpfalz mbH, der Kreisjugendring Südliche Weinstraße, der Mountainbikepark Pfälzerwald, der Landfrauenverband Pfalz - Kreisverband Südwestpfalz sowie das Landesjugendpfarramt in seiner Eigenschaft als Geschäftsstelle der evangelischen Jugend der Pfalz in den Verein aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung wurde zudem ein neuer Vorstand gewählt. Zu den gesetzten Vorstandsmitgliedern mit Landrat Hans Jörg Duppré, dem Leiter des Forstamtes Hinterweidenthal, Michael Grünfelder, und Arno Weiß als Vertreter des Bezirksverbands Pfalz kommen künftig weitere 17 Mitglieder als Vertreter der Politik und der Wirtschafts- und Sozialpartner. Über Förderprojekte wurde noch nichts bekannt. Hierzu ist zunächst die Überarbeitung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (Lile) notwendig. Diese Aufgabe übernimmt die „entra Regionalentwicklung“, die bereits mit der ersten Erarbeitung der Lile beauftragt war. Bis zum 30. Oktober muss die überarbeitete Fassung dem Landwirtschaftsministerium vorliegen. (snk)