Rheinpfalz Neue Bahnhofstraße aufreißen

Erfreut zeigte sich Ortschefin Barbara Schenk darüber, dass der Breitbandausbau innerhalb der Ortslage umgesetzt werde. Die Kehrseite der Medaille: An einigen Stellen in der erst im vergangenen Jahr neu ausgebauten Bahnhofstraße müssen der Gehweg und die Straße aufgerissen werden.
„Nicht gerade ideal“, kommentierte Schenk dies in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Die drei Verteilerkästen würden entsprechend erweitert, sodass in nächster Zeit eine Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde erreicht und diese langfristig auf 100 Mbit/Sek gesteigert werden könne. Zentrales Thema der Sitzung war der Forstwirtschaftsplan 2017, vorgestellt von Revierförster Axel Werner, unterstützt von zwei Forstanwärtern. Unterm Strich weist der Plan nach dem bisherigen Stand für dieses Jahr ein Plus von 6000 Euro aus, ohne Berücksichtigung der in der Haushaltsführung Doppik eingeführten Abschreibungen. Im laufenden Jahr ist ein Holzeinschlag von 3700 Festmeter n geplant, der einen zu erwartenden Ertrag in Höhe von 168.000 Euro erbringen soll. Nach Abzug der Aufwendungen von 79.000 Euro weist der Plan einen Gewinn in der Holzernte von fast 90.000 Euro aus. „Wir haben mehr als unser Ziel erreicht“, kommentierte der Revierförster das zu erwartende Ergebnis von 2016: Die voraussichtlichen Einnahmen betragen 241.000 Euro bei 230.000 Euro Ausgaben, was einen Gewinn von 11.000 Euro bedeutet. Im vergangenen Jahr wurden im Gemeindewald 3900 Festmeter Holz eingeschlagen. Im Ausblick für das laufende Jahr bezifferten die Forstexperten den Durchschnittspreis für Fichten-Stammholz mit 79 Euro pro Festmeter, für Douglasie zwischen 90 bis 100 Euro, für Buche mit 70 bis 90 Euro und für Eiche, die im Gemeindewald allerdings eine untergeordnete Rolle spielt, mit 135 Euro. Werner berichtete von Planungen, sogenannte Altholzinseln im Gemeindewald anzulegen, das Einverständnis des Rates vorausgesetzt. Im Gegenzug erhält die Gemeinde eine finanzielle Entschädigung dafür, dass eine wirtschaftliche Nutzung nicht möglich ist. Näheres dazu werde in einer der nächsten Sitzungen erläutert. Die anstehende Kommunalreform mit der Auflösung beziehungsweise Fusion der Verbandsgemeinde Hauenstein ist Thema einer für Donnerstag, 30. März, 19 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus terminierten Einwohnerversammlung, informierte Schenk. Die Abstimmung darüber, zu welcher Verbandsgemeinde die Hinterweidenthaler künftig gehören wollen, findet am 7. Mai statt, zeitgleich mit der Landratswahl. Vom zuständigen Ministerium in Mainz sei signalisiert worden, dass die Gemeinde Hinterweidenthal auch dann einer Verbandsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz – dem Dahner Felsenland – angehören könne, wenn alle anderen Gemeinden der aufzulösenden Verbandsgemeinde Hauenstein zur Verbandsgemeinde Annweiler im Kreis Südliche Weinstraße wechseln würden. „Das ist schon mal ein positives Signal“, kommentierte Schenk dies. Am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nimmt die Gemeinde nicht teil, weil sich keine Helfer fanden, wenn die Bewertungskommission den Ort bereist, so Schenk. |elim