Rheinpfalz Nach 30 Jahren nicht mehr zu reparieren

Nach mehreren Anläufen konnte sich der Gemeinderat jetzt doch dazu durchringen, die Teil-Schlussvermessung der Straße Mühlacker an ein Ingenieurbüro aus Kusel zu vergeben.
Ende der 1990er Jahre war in Richtung Lauterecken das Neubaugebiet erweitert worden, ohne dass die eigentlich übliche Schlussvermessung durchgeführt wurde. Deshalb gibt es bis heute ungeklärte Grenzverläufe zwischen Straße und Privateigentum. Die Verwaltung im Lauterecker Rathaus soll die erforderlichen Grundstücksverhandlungen mit den Betroffenen führen. Sowohl die Friedhofs- als auch die Friedhofsgebührensatzung wurden neu gefasst, da zwischenzeitlich Bestattungen in einem Rasengrabfeld sowie anonyme Bestattungen in einem separaten Gräberfeld möglich sind. Bei dieser Gelegenheit wurden alle seit 1999 geltenden Gebührensätze geringfügig angehoben. Im Vorfeld der Sitzung fand eine Vorführung statt, bei der Rat einen Aufsitz- und einen gewöhnlichen Rasenmäher in Augenschein nehmen konnte. Hintergrund ist, dass beide Mäher der Gemeinde nach über 30 Jahren Einsatz nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren sind. In der Sitzung wurde die Anschaffung der beider Geräte zum Gesamtpreis von 4200 Euro beschlossen. Außerdem segnete der Rat eine Eilentscheidung von Ortsbürgermeister Walter Scherer ab. Bei Reinigungsarbeiten am Dach der PWV-Hütte waren Schäden festgestellt worden, deren Beseitigung nun doch teurer wurden als geplant. Die fachgerechte Entsorgung der Eternitplatten und deren Ersatz kosten insgesamt 2300 Euro Die Arbeiten wurden in Eigenleistung durchgeführt. Nach Auflösung des Ortsvereins war die Immobilie in das Eigentum der Ortsgemeinde übergangen. Scherer bekundete seine Absicht, sich als Urwahlkandidat erneut der Wahl zum Ortsbürgermeister zu stellen. (mhz)