Rheinpfalz Mit Kunden ganz zwanglos im Gespräch

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Etwas Besonderes hatte sich der Wirtschaftsförderkreis für sein 25-jähriges Bestehen ausgedacht. Im Laufe des Monats fanden insgesamt vier After-Work-Partys an verschiedenen Standorten im Ort statt. Diese wurden äußerst gut besucht. Nicht nur von den Einwohnern der Doppelgemeinde, sondern auch aus dem Bereich der Verbandsgemeinde. Für die Mitglieder des Wirtschaftsförderkreises galt es Präsenz zu zeigen, sich außerhalb der Geschäftszeiten zwanglos mit den Kunden zu unterhalten und bei Live-Musik gemeinsam mit ihnen zu feiern.

Alle Beteiligten erklärten die Veranstaltungsreihe zu einem vollen Erfolg. Bis spät in die Nacht herrschte an allen vier Terminen Biergarten- und Partystimmung. „In Waldfischbach-Burgalben war abends mal was los“, „Vor allem der Ortskern wirkte nicht wie ausgestorben“, „Zuhause liegt die Arbeit, hier blieb ich hängen und habe die Entscheidung nicht bereut.“ „Es hat Spaß gemacht, mit Freunden und Bekannten in einer Biergartenatmosphäre zu erzählen und zu feiern“, diese und ähnliche Kommentare waren bei der letzten Veranstaltung der Reihe vergangene Woche zu hören. Für die Feier wurde eigens die Bahnhofsstraße gesperrt und mit Tischgarnituren und Sonnenschirmen ausgestattet. Die letzte Veranstaltung war zugleich die am besten besuchte. Im Laufe des Abends kamen rund 400 Menschen, während in den übrigen Veranstaltungen zwischen 200 und 300 Gäste gezählt wurden. Die erste After-Work-Party fand in der Metzgerei Huber in Burgalben statt. Zuvor wurde der erste Spatenstich für die geplante Markthalle der Metzgerei ausgeführt. Die zweite Party stieg auf dem Parkplatz der Apotheke am Markt, gefolgt vom Autohaus Hauck und der Kreissparkasse Südwestpfalz. An den drei letzten Terminen beteiligten sich auch einige umliegenden Geschäfte. Für die acht Mitarbeiter der Bank begann der Tag mit einem Casual Work Day (in ungezwungener Kleidung; die Red.). Alle erschienen mit Jeans und rotem T-Shirt zu Arbeit und warben für die Party am Abend. Inklusion und Integration waren bei dieser Veranstaltung Themen. Das ASB-Heim am Bahnhof sorgte nicht nur für die Bewirtung, sondern trat auch mit einer Gesangsgruppe und einer Musikgruppe auf. Flüchtlinge des Café International im Mehrgenerationenhaus sorgten mit einigen Nachspeisen aus ihrer Heimat für einen Hauch Multikulti. Der Filialleiter der örtlichen Bank, Markus Heim, überreichte einen Scheck in Höhe von 200 Euro an Ortsbürgermeisterin Anne Silvia Henne für den Verein Bürgersinn, der sein Geld für die Verschönerung des Ortes einsetzt. Bei den anderen drei Partys flossen jeweils 50 Cents pro verkauftem Getränk in eine Notfallkasse des Wirtschaftsförderkreises, die für unverschuldet in Not geratene Familien in der Verbandsgemeinde verwendet werden soll. Derzeit schafft man Rücklagen. Mittlerweile sei eine vierstellige Summe in der Kasse, meinte Matthias Hauck, zweiter Vorsitzender des WFK. Knapp 1000 Euro kamen bei der Adventsfensteraktion im vergangenen Jahr zusammen. (jn)

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