Rheinpfalz Migrantenkinder: Debatte um Zusatz-Unterricht

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Mainz

. 14.262 Migrantenkinder in Rheinland-Pfalz bekommen auf Kosten der Steuerzahler zusätzlich muttersprachlichen Unterricht: Die rot-gelb-grüne Landesregierung hat dieses Angebot weiter ausgebaut, CDU und AfD sind dagegen. „Die Kosten dafür belaufen sich jährlich auf etwa 4,8 Millionen Euro“, teilte das Bildungsministerium mit. Türkei-Referendum und Flüchtlinge haben die Debatte über dieses Angebot angeheizt. Mit dem freiwilligen muttersprachlichen Unterricht in drei bis fünf Wochenstunden können Schüler der ersten bis zehnten Klasse lernen, sich in ihrer Heimatsprache, die sie oft nur in der Familie sprechen und hören, auch schriftlich gut auszudrücken. Das kann künftig ihre Chancen bei Bewerbungen um einen Job erhöhen, beispielsweise im Tourismus oder Außenhandel. Landesweit unterrichten 161 Lehrer insgesamt 15 Sprachen in 1011 Lerngruppen. Das Bildungsministerium spricht von einem „wichtigen Baustein bei der Förderung von Mehrsprachenkompetenz“. Die CDU-Opposition im Landtag fordert dagegen, das hierfür verwendete Steuergeld für zusätzliche Lehrer und insbesondere mehr Deutschunterricht für Migrantenkinder zu verwenden. Ähnlich argumentiert die oppositionelle AfD. Das Bildungsministerium entgegnet, beides dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden. |lrs

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