Rheinpfalz Messerstecherei: 20-jähriger Asylbewerber stirbt

Ludwigshafen. Nach einer Feier im Gemeinschaftshaus des Ludwigshafener Stadtteils Pfingstweide ist es gestern Morgen kurz vor 5 Uhr zu einem Streit zweier Asylbewerber aus Eritrea gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung hat einer der beiden Streithähne zugestochen, das Opfer ist gestern Mittag an seinen Verletzungen gestorben.
Nach Polizeiangaben ist noch völlig unklar, aus welchem Grund die beiden 20-jährigen Männer in Streit geraten sind. Die Feier im Gemeinschaftshaus sei zwar von vielen Gästen besucht gewesen. Die Auseinandersetzung habe aber nur zwischen den beiden Männern aus Eritrea stattgefunden, so ein Polizeisprecher. Etliche Gäste der Feier hätten die Polizei dann über die Messerstecherei informiert. Beide Kontrahenten haben Asyl beantragt. Das Opfer wohnt im Rhein-Pfalz-Kreis, der Täter in der Stadt Ludwigshafen. Bei der Feier handelte es sich RHEINPFALZ-Informationen zufolge wohl um eine Taufe. Als die Tat passierte, waren noch 50 bis 100 Gäste vor Ort. Den mutmaßliche Täter hat die Polizei in unmittelbarer Nähe des Bürgerhauses und direkt nach Eintreffen der Polizisten festnehmen können. Er ist gestern Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Daraufhin wurde er in die Jugendstrafanstalt Schifferstadt gebracht. Das Opfer kam zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus, starb dort jedoch zur Mittagszeit. |ax