Rheinpfalz „Mein Kampf“: Als Schullektüre im Land denkbar

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Mainz (gana). Die kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ ist aus Sicht des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums als Beitrag zur politischen Bildung im Schulunterricht denkbar. Ein Sprecher der Mainzer Behörde sagte gestern auf Anfrage, dass das Buch zur Prävention gegen Rechtsextremismus und zur Entlarvung der NS-Ideologie „denkbar und geeignet“ sei. Die Fachlehrer sollten es jedoch entsprechend einordnen. Das Mainzer Bildungsministerium vertritt zudem die Auffassung, dass ein solcher Schritt in der Kultusministerkonferenz besprochen werden sollte. Zum Jahresende laufen die Urheberrechte an „Mein Kampf“ aus, mit denen ein Nachdruck in Deutschland bislang verhindert wurde. Im Januar 2016 will das Münchner Institut für Zeitgeschichte eine kommentierte Ausgabe herausbringen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, die kommentierte Ausgabe deutschlandweit im Schulunterricht einzusetzen.

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