Rheinpfalz Mehr Öl soll fließen

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Speyer. Trotz Ölpreis-Verfalls oder irgendwann fälligem Ende der Vorräte: Die Ölförderung in Speyer soll weitergehen.

Das in der Stadt bereits an zwei Bohrplätzen tätige Konsortium aus Engie E&P Deutschland GmbH und Palatina GeoCon GmbH & Co. KG leitet ein Planfeststellungsverfahren ein. Ziel ist die Erhöhung der bisherigen täglichen zugelassenen Fördermenge auf über 500 Tonnen pro Tag. Der erste Schritt im Genehmigungsverfahren ist dazu jetzt notwendig. Am 6. Juli findet der vom verfahrensführenden Landesamt für Geologie und Bergbau anberaumte Abstimmungstermin statt. Dazu lädt das Bergamt Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange sowie anerkannte Umwelt- und Naturschutzverbände ein. Erörtert werden Umfang und Gegenstand der Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Konsortium hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es trotz veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen an den Plänen zur Erschließung des Erdölfeldes Römerberg-Speyer und der Ausweitung der Produktion festhält. Dieses Ziel gelte unverändert. Dafür wird das Konsortium in den nächsten Jahren weiter in Bohrungen und die Optimierung der Betriebsplätze investieren, teilte es mit. Unter anderem hat das Konsortium inzwischen Anträge für Probebohrungen zwischen Schwegenheim und Harthausen gestellt. |ell/snr

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