Rheinpfalz Marika Vatter peilt Amt der Ortschefin an

Marika Vatter
Marika Vatter

Ein Novum in Geiselberg: Mit Marika Vatter bewirbt sich erstmals eine Frau um das Bürgermeisteramt. Die Polizeihauptkommissarin ist die einzige Bewerberin. „Ich möchte, dass es in Geiselberg gut weitergeht. Es soll ein Neuanfang sein“, sagt die 49-Jährige. Wie mehrfach berichtet, war die aktuelle Ratsperiode von einigen Querelen begleitet.

Geiselberg

sei ein schöner Ort, ein lebenswerter Ort, das wieder in den Vordergrund zu rücken, sei eine Aufgabe, die sie als Bürgermeisterin gemeinsam mit dem kommenden Rat angehen möchte. Es gebe wichtige Projekte, sagt die 49-Jährige, die bei der Polizei in Kaiserslautern arbeitet. Das begonnene energetische Quartierskonzept soll eine erfolgreiche Geschichte werden, von der die Bürger tatsächlich profitieren können. Vatter ist in der Bürgerstiftung in Gründung engagiert. Dass diese zu einem festen Bestandteil der Ortsgemeinschaft wird, wäre wichtig, denn es sei eine gute Möglichkeit, den Ort lebenswert zu gestalten. Man müsse akzeptieren, dass sich die Gesellschaft, auch das Miteinander in einem Ort veränderten. Aber Ziel müsse sein, Geiselberg unter diesen veränderten Bedingungen attraktiv zu gestalten, verdeutlich Vatter. Dass es eine der ersten Aufgaben sein werde, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen, steht für Vatter, die seit 2014 erste Beigeordnete ist, fest. Mit Objektivität, Qualität und Fairness sollten Beschlüsse gefasst werden, das sei ihr Wunsch gewesen, als sie 2014 das Beigeordnetenamt übernahm. Diese Grundsätze sollen auch gelten, wenn sie zur Bürgermeisterin gewählt werden sollte. Der Neuanfang geht einher mit der Tatsache, dass es diesmal eine Mehrheitswahl mit einem Wahlvorschlag gibt. Eingereicht wurde nur eine Liste. Wähler könnten aber auch Namen weiterer Bürger auf die Liste schreiben und ihnen eine Stimme geben.

Mehr zum Thema
x