Rheinpfalz landau: Stadt gibt im Streit um Modepark Röther auf

Placeholder-Image

Jetzt ist offiziell, was der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch bereits angedeutet hatte: Die Stadt Landau nimmt bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße ihre Widersprüche gegen einen Bauvorbescheid und drei Baugenehmigungen für das Fachmarktzentrum Rohrbach am früheren Real-Standort zurück. Diese Information der RHEINPFALZ hat Hirsch jetzt bestätigt. Das habe der Rechtsanwalt der Stadt ihr nahegelegt. Hirsch hat darüber die Fraktionen informiert. Der Fachanwalt sei zudem beauftragt, dem Verwaltungsgericht in Neustadt mitzuteilen, dass die Stadt keine Entscheidung im Hauptsacheverfahren mehr anstrebe. Wie berichtet, hatte das Oberverwaltungsgericht in Koblenz kürzlich einen Eilantrag der Stadt, mit dem diese einen Baustopp in Rohrbach erreichen wollte, abgelehnt und signalisiert, dass Landau wohl auch im Hauptsacheverfahren wenig Erfolg haben würde. Der Grund dafür war ein formaler: Landau hatte die Widerspruchsfrist gegen einen Bauvorbescheid versäumt. Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße hatte ihr zuvor nur mitgeteilt, dass eine „Revitalisierung“ des alten Real-Markts mit den Einzelhandelssortimenten Bekleidung, Drogerieartikel und Lebensmittel geplant sei. Von einem großflächigen Modepark Röther, der nach Befürchtung der Stadt Landau den Einzelhandelsstandort Landau gefährden könnte, war dabei keine Rede gewesen. Röther will auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern seinen Modepark bauen und im kommenden Frühjahr bereits eröffnen.

x