Karlsruhe
Kunstmesse Art bekommt neue Hallenstruktur
Ausgewählt wurden die Aussteller vom sieben Mitglieder umfassenden Beirat unter Leitung von Kurator Ewald K. Schrade und Messechefin Britta Wirtz. Eingeladen sind so renommierte Galerien wie Cortina (Barcelona), Fontana (Amsterdam), Anna Laudel (Istanbul), Gilden’s Art (London) und Prinz (Madrid). Von den deutschen Häusern seien stellvertretend Maulberger (München), Rotermund (Hamburg), Friese (Berlin) oder van der Koelen (Mainz) genannt. Aus der Pfalz ist wieder die Ludwigshafener Galerie Lauth vertreten.
Die künstlerische Spannbreite reicht auch diesmal von der Klassischen Moderne bis zur aktuellen Gegenwartskunst, womit das stilistische Spektrum von 120 Jahren abgedeckt wird. Unter den Künstlern findet sich eine Vielzahl prominenter Namen: so etwa Josef Albers, Salvador Dalì, Otto Dix, Max Liebermann, Pablo Picasso und Kurt Schwitters. Die etablierte Gegenwartskunst wird durch Georg Baselitz, Heinz Mack, Neo Rauch, Gerhard Richter und Günther Uecker vertreten sein. Auffallend ist, dass diesmal sehr viele Arbeiten von Künstlerinnen präsentiert werden – so etwa von Miriam Cahn, Katherina Grosse, Candida Höfer oder Karin Kneffel.
Sonderschau zeigt Frauendarstellungen
Neu ist die geänderte Anordnung in den vier Messehallen in Rheinstetten. Neben den Schwerpunkthallen Klassische Moderne, Kunst nach 1945 sowie Druckgrafik und Contemporary wird es nun eine eigene Halle „Kunst und Kommunikation“ für Sonderausstellungen, Museumspräsentationen und Talks einschließlich eines großzügigen Restaurationsbereichs geben.
Die jährlich wechselnde Sonderschau in Halle drei trägt diesmal den Titel „Frauen: Sammlung Klöcker“ und stellt die von dem Juristen-Ehepaar Maria Lucia und Ingo Klöcker aus dem saarländischen Bad Homburg zusammengetragene Sammlung von Frauendarstellungen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst vor. Die Präsentation war eigentlich schon für 2020 vorgesehen gewesen, doch fiel die Messe da der Pandemie zum Opfer.
Im Netz: www.art-karlsruhe.de