Kultur Südpfalz Kulturnotizen: Hommage an Zarah Leander

Placeholder-Image

„Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ – nach einem ihrer bekanntesten Lieder ist eine Hommage an Zarah Leander benannt, die am Donnerstag, 15. November, 20 Uhr, in der Landauer Festhalle zu sehen ist. Die biografische Revue des Münchner Duos Christian Auer und Karl-Heinz Hummel erinnert an den kometenhaften Aufstieg Leanders zum UFA-Star der Jahre 1937 bis 1943, an die schicksalhaften Begegnungen der Diva mit dem Schlager- und Filmkomponisten Michael Jary und dem Textdichter Bruno Balz, aus denen viele berühmte Lieder resultierten, aber auch an die politischen Zustände und die NS-Filmindustrie, zu deren Galionsfigur der schwedische Star wurde. Neben Tanja Maria Froidl in der Hauptrolle spielen Christian Auer, Victor Schiering, Christoph Pabst und das Swingorchester VonDerAu. Tickets gibt es im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von Ticket regional und über die Hotline der Kulturabteilung 06341 134141. Motto des Herbstkonzerts am Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr, in der Landauer Katharinenkapelle ist „Beethoven & Buenos Aires – von der Klassik bis zum Tango“. Es spielt das Aelius Trio mit drei jungen Musikern der Musikhochschule Köln in ungewöhnlicher Besetzung: Jennifer Seubel (Flöte), Elio Herrera (Cello) und Marco Sanna (Klavier). Auf dem Programm stehen Haydns Trio in D-Dur für Klavier, Flöte und Cello, Beethovens Trio G-Dur (WoO 37) für Klavier, Flöte und Cello sowie und der ganze Zyklus der Vier-Jahreszeiten von Astor Piazzolla. Jennifer Seubel ist in Ilbesheim geboren und spielte schon als Zehnjährige im Kreisjugendorchester Südliche Weinstraße. Heute ist sie Dozentin in Köln. Der Eintritt ist frei. Spenden teilen sich die Künstler und der veranstaltende Förderverein Katharinenkapelle. Ein außergewöhnliches Kinokonzert ist am Mittwoch, 14. November, 19.30 Uhr, in der Johanniskirche von Weißenburg zu erleben. Die Vorführung der beiden Stummfilme „A Night In the Show“ und „The Immigrant“ von und mit Charlie Chaplin wird von Freddy Eichelberger an der Orgel begleitet. Im angelsächsischen Raum waren die Kinoräume früher meist mit Orgeln ausgestattet. Der Eintritt ist frei. Bis 24. November zeigt die Karlsruher Galerie Schrade (Zirkel 34-40) Malerei und Skulpturen von Alain Clémont. Der 1941 im französischen Neuilly-sur-Seine geborene Künstler wurde als Maler abstrakter Kompositionen und als Radierer international bekannt. Ab 2000 widmete er sich stärker der Bildhauerei. In Frankreich sind zahlreiche monumentale Skulpturen von ihm zu sehen. Clément arbeitet in Nîmes, Paris und Berlin. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 13 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 14 Uhr.

x