Rheinpfalz Kulinarische Spezialitäten ohne Grenzen
Auf dem „Exe“ gibt es kommenden Samstag wieder den deutsch-französischen Wochenmarkt. Zum 19. Mal bekommen die Markt-Stammbeschicker Verstärkung aus der Grenzregion. 18 zusätzliche Stände mit Obst, Gemüse, Fleisch und vielem mehr werden aufgebaut. Der Markt ist von 8 bis 14 Uhr geöffnet.
Jeweils im Mai und im September kommen sie mit ihren Qualitätsprodukten nach Pirmasens: die Marktbeschicker mit ihren Produkten aus dem grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen. So wird der Markt am Samstag zum Erlebnis. Denn viele kennen die Direktvermarkter aus der Region gar nicht und freuen sich über das besondere Angebot an Produkten. Die Marktbesucher haben so nicht nur etwas Besonderes im Einkaufskorb, nein, sie unterstützen auch die dauerhafte Entwicklung des Biosphärenreservats. Zu diesem Ziel wurde der Markt ursprünglich eingeführt. Das Weingut Schneider-Beiwinkel hat Wein, Sekt, Fruchtsaft und Cocktails im Angebot. Liköre und Edelbrände gibt es gleich bei mehreren Anbietern: bei Patrick Steiner aus dem elsässischen Preuschdorf, bei Andreas Schwögler vom Kürbishof Birkenhördt, der auch Sirup, Eingelegtes, Kürbis und Gelee verkauft, und bei der Metzgerei Rudy Bonne, bei der auch luftgetrocknete Salami und Schinken, Chutneys, Essige und Saucen angeboten werden. Wer Fleisch einkaufen möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten extra zum gewohnten Angebot. So kommt beispielsweise Pferdefleisch aus Wachenheim. Beim Wildgehege Auer gibt es Wild, Auerochsen und Sattelschwein, alles aus den Gehegen aus Biedershausen, und bei der Landmetzgerei Eckel sind Leber- und Blutwurst, Schwartenmagen, Bauernmettwurst und auch Fleischwurst im Angebot. Willi Vogel aus Hinterweidenthal sowie Horst und Gerhard Schneider aus Katzweiler züchten Forellen, die sie vor Ort auf dem Markt für Abnehmer räuchern. Mit dabei ist auch Karl-Heinz Carra, der Musikantenbrot aus dem Holzofen verkauft. Und etwas ganz Besonderes ist ohne Frage das Angebot von Gabriel Frumholtz aus Ormersviller/Lothringen. Mit seinem Label „Les fruits et légumes du pays du Bitche“ bietet er neben Latwerge auch Zwetschgen- und Mirabellenmarmelade sowie Konserven aus den Obstsorten an. Eine feste Größe auf dem deutsch-französischen Wochenmarkt ist die Ferme Dermerle aus Walschbronn mit ihrem Käse. Für den Hunger vor Ort kommt Cosima Broderix in ihrem Retro-Imbisswagen vom Sommerwald angerollt, den sie „Tante Rosa“ nennt. Früher war es ein Wohnwagen „Made in DDR“, heute ist er unterwegs mit Hausmannskost. Auf dem Markt gibt es am Samstag Gemüseeintopf und Reibekuchen mit Apfelmus. (kka)