Rheinpfalz Kritik an Plänen für Windräder

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In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Ortsgemeinderat Wahnwegen unter anderem mit dem Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler. Die Ratsmitglieder sprachen sich mehrheitlich gegen den Vorschlag der Verwaltung aus. Das Gremium kritisierte, dass zum Aufstellen eines Windrades ein Teil der nur spärlich vorhandenen Gemeindewaldfläche gerodet werden müsse.

Ortsbürgermeister René Morgenstern sagte zu Beginn der Sitzung, dass man eigentlich gar nicht mehr über den endgültigen Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ befinden müsse. Schließlich hätte die Mehrzahl der zur Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler gehörenden Gemeinden den Plänen bereits zugestimmt. Doch um ein Zeichen zu setzen, sollte sich die Ortsgemeinde zu den Plänen ebenfalls äußern. Das Gremium kritisierte dabei in reger Diskussion den vorgelegten Flächennutzungsplan. Schließlich, so entnahmen die Ratsmitglieder dem Plan der Verwaltung, müssten Teile des ohnehin nur spärlich vorhandenen Gemeindewaldes gerodet werden, um eine Windanlage aufzustellen. „Da wird ein ökologischer Aspekt vorgeschoben, um Wald roden zu können“, sagte Ortsbürgermeister Morgenstern und wies darauf hin, dass durch eine entsprechende Maßnahme ein Gebiet der Naherholung betroffen wäre. Letztlich lehnte das Gremium den Vorschlag mit acht Gegenstimmen (eine Ja-Stimme, zwei Enthaltungen) ab. Darüber hinaus beschloss der Ortsgemeinderat, ein eigenes Gremium für Sport und Kultur einzurichten. Diesem werden künftig Mitglieder des Gemeinderates, aber auch Vertreter der Vereine angehören. Ortsbürgermeister Morgenstern erhofft sich dadurch einen intensiven Austausch unter den Vereinen, der sich wiederum positiv auch auf das Dorfleben auswirke. Denn viele Vereine litten unter Mitgliederschwund und könnten die selbst gestellten Aufgaben immer seltener erfolgreich bewältigen. Mit kleinen Änderungen beschloss das Gremium einstimmig die von der Verwaltung vorgelegte Hauptsatzung. Die Änderungen betrafen die Vergütungsbeiträge der Feldgeschworenen und die Aufwandsentschädigung der ehrenamtlich für die Gemeinde tätigen Personen. (hjse)

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