Rheinpfalz Kommentar: Konzept nicht erkennbar

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Jetzt jubelt die Chefetage des Hunsrück-Flughafens Hahn über mehr

Passagiere, verdienen kann sie aber nur mit dem Frachtgeschäft.

Es gibt Worte, die sich Hunsrücker gerne auf der Zunge zergehen lassen dürfen: Als „zentral gelegen“ bezeichnet der Vertriebschef des Flughafens Frankfurt-Hahn den Airport. Als Markus Bunk vor eineinhalb Jahren in sehr turbulenten Zeiten Geschäftsführer wurde, machte er die abgelegene Lage noch als Hemmnis für die nachhaltige Entwicklung eines profitablen Passagiergeschäfts – jenseits der Billigflieger – aus. Wer schon einmal in Lautzenhausen abgehoben hat oder aus anderen Gründen dort war, wird zweifellos dem Geschäftsführer recht geben. Sein Vorschlag zur Entwicklung des Flughafens zielte entsprechend auf die Fracht ab. Zehn Prozent vom Frachtaufkommen in Deutschland setzte er sich zum Ziel. Das wären rund 300.000 Tonnen im Jahr. Mit 80.000 Tonnen 2015 ist der Flughafen davon aber meilenweit entfernt. Den zarten Hoffnungen folgten immer wieder derbe Rückschläge. Bunk wollte den Flughafen aufhübschen, um Investoren anzulocken. Das ist nicht gelungen. Höhere Passagierzahlen reichen nicht aus.

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