Rheinpfalz Kletterunfälle fordern die Feuerwehr

Die 15 Feuerwehreinheiten in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland waren im vergangenen Jahr bei 177 Einsätzen gefordert. 83 Mal rückten sie zu Bränden aus, 94 Mal zu technischen Hilfeleistungen, berichtete der stellvertretende Wehrleiter Holger Keller beim Ehrungsabend der der Feuerwehr am Samstag in Dahn. Die meisten Einsätze (85) verzeichnete die Stützpunktwehr Dahn, gefolgt von Erfweiler (25), die insbesondere tagsüber oft mit Dahn ausrückt, Fischbach (12), Busenberg (10), Bruchweiler (9), Erlenbach (8), Niederschlettenbach (6), Bundenthal (5), Bobenthal (3), Ludwigswinkel (3), Nothweiler (3), Rumbach, (3), Schönau (3), Hirschthal (1) und Schindhard (1). Der spektakulärste Einsatz war die Unterstützung von Polizei und Ordnungsbehörden, nachdem Mitte März in einer Wohnung in Dahn 40 Kilogramm Sprengstoff und Dutzende Waffen gefunden wurden (die RHEINPFALZ berichtete). Wehrleiter Jürgen Germann stellte diesen Einsatz nochmals vor. Zu den größeren Einsätzen zählten auch der Brand des Kiosks am Seehof in Erlenbach im März, und der Vollbrand eines Schuppens in enger Bebauung im Mai in Erfweiler. Bei einem Frontalzusammenstoß im Oktober auf der B 427 bei Dahn musste eine Person aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Darüber hinaus war die Feuerwehr bei mehreren Kletterunfällen vor Ort, um den Rettungsdienst bei der Rettung der abgestürzten Personen aus unwegsamem Gelände zu unterstützen. Abgenommen haben die Zahl der Ölspureinsätze. Dafür nehmen Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen und Rauchmelder zu. (hll)