Rheinpfalz Kirchensanierung wird günstiger
Die Baumaßnahmen zur Renovierung der katholischen Kirche in Kröppen verschieben sich in den September. Dafür werden die Baukosten niedriger ausfallen als zunächst geplant.
Am 8. Juli erfolgte im Pfarrbüro St. Wendelinus Trulben die Submission zur Ausschreibung der Renovierungsarbeiten an der katholischen Kirche St. Jakobus der Ältere Kröppen. Unmittelbar danach ging der bauleitende Architekt Hermann Held aus Contwig davon aus, dass Ende Juli die Arbeiten beginnen und Ende August abgeschlossen werden. Sie haben jedoch noch nicht begonnen, denn durch die Ferien hat sich alles verzögert. Jetzt ist Baubeginn am 12. September; nach der Feier des Erntedankfestes am 4. September soll der Gerüstaufbau erfolgen. Der Bauzeitenplan sieht nun ein Ende der Maßnahme vor zwischen dem 7. und 11. November. Hier soll der Gerüstabbau erfolgen, während die Malerarbeiten am 28. Oktober beendet sein sollen. Die Verzögerung ist durch die Kröpper Kirchengemeinde leicht verkraftbar, denn die am 28. Juli vorgenommene Auftragsvergabe hat Positives gebracht. Die vom Bischöflichen Bauamt in Speyer genehmigten Baukosten von 76.500 Euro wurden um rund ein Fünftel unterschritten. Sieben Gewerke wurden an fünf Firmen vergeben. Einschließlich des Architektenhonorars kommt man auf rund 60.500 Euro. Dazu gewährt die Diözese einen Zuschuss von 60 Prozent, während die Kröpper 40 Prozent tragen. Sie sind in der Lage, dies aus eigener Kraft zu tun. Den Auftrag für die Gerüstbauarbeiten für Kirchturm, Kirchenschiff und Sakristei einschließlich Installierung eines Schutzgerüstes erhielt die Firma Gerüstbau Frenzel in Hornbach für rund 4100 Euro. Die Arbeiten zum Abschlagen des Außenputzes am Kirchturm und Neuaufbau des Putzes erhielt für rund 22.600 Euro die Firma Heinz Dahlhauser aus Kleinbundenbach. Die Malerarbeiten außen betreffen den Turm, das Kirchenschiff und die Fassade. Dabei geht es um den Neuanstrich des Turms, den Überholungsanstrich am Kirchenschiff nebst Sakristei. Im Innern werden Elektroschlitze geschlossen und Wände auf dem Flur gestrichen. Den Gesamtauftrag erhielt für rund 10.800 Euro die Malerfirma Rittmeier aus Pirmasens. Den Auftrag für die Elektrochecks und das Überprüfen der Blitzschutzleitungen an Turm, Dach und Innenbereich erhielt die Firma Helmut Wagner aus Vinningen zum Angebot von rund 3120 Euro. Letztlich erhielt den Auftrag für die Dachdeckerarbeiten an Kirchenschiff und Sakristei mit Neudeckung zur Hofseite hin die Firma Stilgenbauer aus Pirmasens für rund 8700 Euro. Beim Restbetrag handelt es sich um das Architektenhonorar. Angesprochen auf die Kostenreduzierung erklärte Held, dass er bei der Angebotseinholung breit gestreut habe bei Firmen in der Umgebung. „Das Ausschreibungsergebnis ist von der momentanen Marktsituation und der Auslastung der Firmen anhängig“, so Held. Anscheinend habe es gerade Auftragslücken gegeben, so dass es zu günstigen Angeboten kam. |dan