Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Große Resonanz auf Peter-Butz-Cup der JSG Römerberg

16 Spiele mit vollem Elan: der Peter-Butz-Cup.
16 Spiele mit vollem Elan: der Peter-Butz-Cup.

Das Gelände des TuS Mechtersheim bietet optimale Bedingungen für die siebte Auflage des Peter-Butz-Cups. Ein Aufruf der JSG zeigt Wirkung.

Die Kirschenallee in Mechtersheim war voll am Sonntag. Kein Heimspiel der TuS Mechtersheim war schuld daran, sondern der Peter-Butz-Cup der JSG Römerberg, bei dem die jüngsten aufstrebenden Kicker ran durften. Es ging dabei vor allem um Fairness, Spaß und eine Bedingung.

Zum siebten Mal wurde der Cup ausgerichtet. Federführend koordiniert hatte ihn Roman Lösch. Das Gelände des TuS Mechtersheim nutzen zu können, war für ihn ein Glückstreffer, denn dort herrschten optimale Bedingungen. „Wir können in drei Gruppen mit je sechs Mannschaften gleichzeitig spielen“, sagte Lösch der RHEINPFALZ.

Der große Coup im Nachbarschaftsderby

Entsprechend groß war der Trubel auf den verschiedenen Kleinfeldern. Über 16 Spiele wurden auf diesen absolviert. Zehn Minuten volle Konzentration und Ausdauer hieß das pro Spiel in der Vorrunde. Bei den Endspielen wurden sogar noch mal fünf weitere Minuten auf die Spielzeit gepackt.

Um den Sieg ging es – dem Regelwerk entsprechend – bei der F-Jugend aber natürlich nicht. „Jedes Kind soll Spaß haben“, betonte Lösch. Die JSG schickte drei Mannschaften in den Wettbewerb. „Mein Team hatte Anfangsschwierigkeiten“, lenkte Lösch ein. Dann kam der große Coup: „Aber das Nachbarschaftsderby haben wir gewonnen.“

Probleme werden auf dem Platz geregelt

Torreich verliefen die Duelle auf dem Rasen. Gleichermaßen fair waren sie ebenso. Das war im Vorfeld mit den Mannschaften besprochen worden. So gehörte es auch dazu, dass Spieler fragliche Angelegenheiten auf dem Platz unter sich ausmachten. Nur bei Uneinigkeiten schritt ein Schiedsrichter – meist ein Co-Trainer der JSG – ein.

Tagelange Vorbereitung der vielen helfenden Hände der JSG Römerberg steckte im Peter-Butz-Cup. Für eine erfolgreiche Umsetzung war die Unterstützung durch die Eltern für Lösch unerlässlich. „Der Einsatz der Kinder beim Turnier war an die Bedingung geknüpft, dass die Eltern helfen“, hob der Funktionär hervor. Der Aufruf zeigte Wirkung. Lösch sah die Veranstaltung auch als Dank an andere Vereine, bei denen die JSG bei Turnieren zuvor zu Gast war. Besonders erfreulich für den Coach: Sogar eine Mannschaft aus Heidelberg hatte den Weg in die Pfalz gefunden.

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