Rheinpfalz Keine Gefahr durch Libelle-Tanks

Von den beiden riesigen Öltanks der ehemaligen Libelle-Schuhfabrik in Waldfischbach geht zurzeit keine Gefahr für die Umwelt aus. Das hat die Kreisverwaltung bei einer Kontrolle festgestellt.
Aufmerksam geworden war die Umweltbehörde auf den Fall durch einen Hinweis der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, der eine anonyme Anzeige zugegangen war. Ein besorgter Bürger teilte darin mit, dass sich möglicherweise noch Ölschlamm und Heizölreste in den beiden Tanks befinden, die durch Korrosionslecks austreten und den Hang hinunter in die Moosalb laufen könnten. Es bestehe eine „Umweltgefährdung größeren Ausmaßes“, heißt es in dem Schreiben, das auch der RHEINPFALZ vorliegt. Laut Ulla Eder, Sprecherin der Kreisverwaltung Südwestpfalz, sind bei der Kontrolle keine Lecks an den beiden je 30.000 Liter fassenden Tanks festgestellt worden. Eine Straftat liege also nicht vor. Die Tanks sind in einem separaten Gebäude rechts der Hauptstraße in Richtung Ortsausgang untergebracht. Sie stehen auf Betonsockeln, sodass Beschädigungen oder ein Ölaustritt leicht zu erkennen wären. Eder konnte allerdings nicht sagen, wie viel Öl sich noch in den Tanks befindet, da die Füllstandsanzeige fehle. Fest stehe, dass die Tanks nicht ordnungsgemäß stillgelegt worden seien. Die Kreisverwaltung werde nun dafür sorgen, dass dies geschieht. Die Tanks müssten dafür gereinigt und die Arbeiten von einem Sachverständigen abgenommen werden, so Eder. Allerdings müsse zuvor geklärt werden, wer Eigentümer sei; der größte Teil des Gebäudes stehe auf privatem, ein kleiner Teil auf gemeindlichem Gelände. (ow)