Rheinpfalz Keine Flüchtlingsunterkunft mehr

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Eine Unterbringung von Flüchtlingen unter 18 Jahren im ehemaligen Schullandheim ist kein Thema mehr.

Vorgesehen war, etwa 40 Jugendliche ohne Familien im ehemaligen Schuhlandheim zu beherbergen (wir berichteten am 17. Februar). Jetzt teilten Ortsbürgermeister Thomas Iraschko und die Sprecherin des Kreises, Ulla Eder, übereinstimmend auf RHEINPFALZ-Anfrage dazu mit: „Die geplante Aufnahme ist aktuell kein Thema.“ Iraschko verwies in seiner kurzen Stellungnahme darauf, dass das Gebäude weiterhin zum Verkauf anstehe. Eder begründete diese Entscheidung damit, dass derzeit kein weiterer Bedarf bestehe, angesichts deutlich sinkender Flüchtlingsströme, eine neue Einrichtung neben den bereits bestehenden Unterkünften bereitzuhalten. „Die wenigen Jugendlichen, die derzeit im Landkreis ankommen, können problemlos in bereits bestehenden Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht werden“, heißt es. Die jugendlichen Flüchtlinge, die dem Landkreis zugewiesen werden, werden derzeit in einer Einrichtung in Contwig sowie in anderen Jugendhilfeeinrichtungen freier Träger auch außerhalb des Landkreises untergebracht. Im Februar betrug die Gesamtzahl der Flüchtlinge im Landkreis 1380, verteilt auf die sieben Verbandsgemeinden. Gegen eine Unterbringung von 40 Jugendlichen in Eppenbrunn wurden nach Bekanntwerden der Pläne zunehmend kritische Stimmen, vor allem hinsichtlich der großen Anzahl, laut. Es fehle an sinnvoller Anbindung, die Freizeitmöglichkeiten von jungen Leuten sei sehr eingeschränkt und das Verkehrswegenetz sei unzulänglich, sodass die jungen Leute auch keine Möglichkeit gehabt hätten, nach Pirmasens zu kommen, lautete die Kritik. Die Anzahl der vorgesehenen 40 Flüchtlinge unter 18 Jahre sei für eine Gemeinde wie Eppenbrunn zu hoch. (elim)

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