Rheinpfalz Karnevalverein: Erstmals alle Karten verkauft

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DAHN. Auf ein überaus erfolgreiches Jahr blickte der Karnevalverein Elwetritsche (KVE) Dahn bei seiner Jahreshauptversammlung zurück. Erstmals in der 27-jährigen Vereinsgeschichte konnten an einem einzigen Abend alle Karten einer Veranstaltung – die Kampagneneröffnung im November 2014 – im Vorverkauf abgesetzt werden, berichtete Vorsitzender Frank Burkhard den rund 30 Anwesenden.

Er wertete dies als Zeichen für das „sehr hohe Niveau“ aller Saalveranstaltungen, auch der Prunksitzungen. Auf große Resonanz sei das Guggemusikfestival gestoßen. Hier musste man bereits früh die Abendkasse schließen. Bewährt hat sich laut Burkhard die neue Struktur der „wichtigsten Veranstaltung im Jahr“: Das erstmals angemietete Sechs-Mast-Zelt bietet mehr Platz und somit mehr Sicherheit. Zudem wurde die Garderobe weiter ins Zeltinnere verlegt, wodurch die Situation am Ein- und Ausgang entzerrt ist und die Besucher beim Einlass nicht im mehr im Kalten warten müssen. Einen guten Zuspruch erfuhren weiterhin die Garden des Vereins. Dort sind laut Burkhard inzwischen 100 Kinder aktiv. In der neuen Trainingshalle auf dem Vereinsgelände in Dahn-Reichenbach finden diese nun gute Bedingungen. Das Gebäude ist fertig. Lüftungsanlage und Warmwasserspeicher fehlen allerdings noch. Die bislang angefallenen Kosten für dieses Projekt bezifferte er auf 193.000 Euro. Die Mitglieder leisteten dort bisher 1800 Arbeitsstunden, wodurch der Verein 41.000 Euro einsparen konnte. „Was bei uns auf die Bühne kommt, ist in den letzten Jahren immer besser geworden“, stellte Sitzungspräsident Dieter Radtke die Qualität der KVE-Darbietungen bei den Prunksitzungen heraus. Sein Stellvertreter Frank Baumann fügte hinzu, dass die meisten Büttenredner aus den eigenen Reihen kommen und auch hier der Nachwuchs gesichert sei: „Das ist die große Stärke des KVE.“ Umzugsleiter Daniel Laux berichtete von mehr Teilnehmern, aber weniger Besuchern beim Fasnachtsumzug. Letzteres machte er auch an der B-10-Baustelle bei Hinterweidenthal fest, wodurch der sonst übliche Pendelzug im Wieslautertal nicht eingesetzt werden konnte und auch Gäste aus der Vorderpfalz auf eine Anreise verzichteten. Im nächsten Jahr, wenn der 50. Dahner Fasnachtsumzug durch die Wasgaustadt rollt, sollen die Besucherzahlen wieder steigen. Auch beim Umzug sei die Qualität der teilnehmenden Wagen und Fußgruppen hoch, fand der Umzugsleiter. Bewährt habe sich der Standort des Moderationswagens in der Bushaltestelle beim Minikreisel. Dort habe sich anschließend eine schöne Straßenfasnacht entwickelt. Einstimmig änderten die Mitglieder das Satzungsziel des KVE. Der Vereinszweck, die Förderung des karnevalistischen Brauchtums, wurde von Dahn auf das Dahner Felsenland ausgeweitet. Darüber hinaus wurde wegen der Garden die Förderung der Jugend im sportlichen Bereich in den Vereinszweck aufgenommen. (hll)

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