Rheinpfalz K 32 für Forstarbeiten drei Wochen gesperrt

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Am 9. Januar wird die K 32, die von Waldfischbach-Burgalben Richtung Leimen führt, für drei Wochen voll gesperrt. Grund sind Forstarbeiten am Schwarzbacher Hang. „Die sind leider nur unter Vollsperrung zu bewältigen und absolut notwendig“, erläuterte Revierleiter Christoph Wagner in der Haupt- und Finanzausschusssitzung der Ortsgemeinde.

Die Arbeiten seien wegen der Topografie des Hanges, der direkt an die K 32 anschließt, schwierig. Deshalb funktioniere das nicht ohne Vollsperrung. Maximal drei Wochen Vollsperrung wurden genehmigt. Die Arbeiten müssen, mit Rücksicht auf den Betrieb der Campingplätze Clausensee und Hundsweiher Sägemühle früh im Jahr erfolgen. Deshalb könne nur ein Teil der notwendigen Arbeiten erledigt werden. Im ersten Schritt wird der Bereich zwischen Wappenschmiede und Gerstendelle durchforstet. Schritt zwei, der voraussichtlich 2018 ansteht, betrifft den Bereich zwischen Wappenschmiede und Rotdelle. Wagner erläuterte diese Maßnahme im Zusammenhang mit der Vorstellung des Forstwirtschaftsplans 2017, den anzunehmen der Ausschuss dem Rat, der am 13. Dezember entscheiden wird, einstimmig empfiehlt. Das Forstwirtschaftsjahr 2016 wird die Gemeinde nach jetzigem Stand mit einem Plus von 67.500 Euro (geplant: 24.500 Euro) abschließen. 3385 Festmeter wurden eingeschlagen. Nicht viel mehr als geplant. Dass das Ergebnis deutlich besser ausfiel, hatte mehrere Gründe. Zum einen konnten über den Holzverkauf 25.000 Euro mehr erzielt werden, zum anderen kostete der Wegeunterhalt 10.000 Euro weniger als befürchtet. 2017 sehe es nicht ganz so gut aus, verdeutlichte Wagner. Das hänge zum einen mit der Entwicklung auf dem Holzmarkt zusammen, wo vor allem Industrieholz, hier gerade auch Buche, preislich unter Druck geraten sei. Schwierig sei die Lage bei der Eiche. Für Eichenstammholz würden sehr gute Preise bezahlt, das Holz sei stark nachgefragt. Bei Eichenindustrieholz sei die Vermarktung schwierig. Dazu komme, dass einige schwierige und teure Hiebe geplant seien. So wie der Hieb am Schwarzbachhang, der allein Kosten von bis zu 15.000 Euro verursacht. 1000 Festmeter werden hier eingeschlagen. Insgesamt sind 3600 Festmeter Einschlag geplant. „Alles große Hiebe“, so Wagner zu seinen Planungen. Oberhalb des Golfplatzes werden 900 Festmeter eingeschlagen, dazu kommen Hiebe in den Breichen Maiblumenfeld, Buchenkaut/Schulweiher. Letzterer Hieb war 2016 schon im Plan, ist jetzt gestartet und wird komplett in 2017 abgerechnet. Unterm Strich erwartet Wagner am Ende des Forstjahres 2017 ein Plus von 4000 Euro. |add

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