Rheinpfalz „Jetzt schon zu klein“

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Eine Fusion der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz mit der VR Bank Westpfalz sei der richtige Weg, um für die Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein. Das hat Karl-Heinz Reidenbach, Vorstand der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz, betont. Auf die Frage, ob die neue Bank für ein regional ausgerichtetes Kreditinstitut nicht zu groß sei, sagte Reidenbach: „Auf keinen Fall. Für die Aufgaben der Zukunft sind wir eigentlich jetzt schon zu klein.“ Ohne eine gewisse Mindestgröße hätten Banken in der Zukunft keine Chance.„Die Fusion ist gut für beide Banken, wir werden attraktiver als Bank und attraktiver als Arbeitgeber“, sagte Reidenbach weiter. Im Bankengeschäft seien immer mehr Spezialisten gefragt, je größer die Bank, desto größer sei die Reputation und desto attraktiver sei das Institut für Mitarbeiter. Spezialisten seien in immer mehr Bereichen der Banken notwendig und könnten nur von entsprechend großen Banken getragen werden. Hinzu komme eine stetig steigende Nachfrage nach qualifizierten Beratungsleistungen von Kundenseite, der man Rechnung tragen müsse. Auch die steigenden gesetzlichen Anforderungen und Regularien seien mit ein Grund für die Fusion. Nach den Worten von Reidenbach haben beide Genossenschaftsbanken 1999 schon einmal über eine Fusion gesprochen, damals habe es nicht geklappt. Jetzt sei die Zeit reif. Auf die Frage, ob die Zentrale der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz am Stiftsplatz Sitz des fusionierten Instituts sein werde, sagte Reidenbach, das sei noch nicht entschieden, auch der Name der Bank stehe noch nicht fest. All das werde in einer Projektgruppe festgelegt. An den Filialen solle sich jedoch nichts ändern. Die neue Bank werde fünf Vorstandsmitglieder haben, drei von der Volksbank und zwei von der VR-Bank, diese würden in den nächsten Jahren jedoch voraussichtlich abgebaut. Spätestens 2020 gehe ein Vorstand in den Ruhestand, der nächste folge 2022. Die Volksbank hat nach den Worten des Vorstandes 42.000 Kunden, 19.000 davon seien Mitglieder. Allein in den vergangenen 18 Monaten habe man 3000 neue Mitglieder gewonnen. Mitgliederwerbung sei ein Ziel der Bank, denn sie hätten eine stärkere Bindung als Kunden, es gebe Ausschüttungen und Sonderprogramme. Geschäftsanteile könne jeder Kunde erwerben, der Mindestbetrag liege derzeit bei 250 Euro, bei der VR Westpfalz bei 50 Euro. Wie der Betrag nach der Fusion aussehe, müsse ebenfalls noch festgelegt werden. (dür)

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