Rheinpfalz Jeder kann in den Rat

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Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bietet der CDU-Ortsverband Hinterweidenthal die Möglichkeit, dass sich auch Bürger, die keiner Partei angehören und sich dennoch politisch engagieren wollen, auf die Liste als Ratsmitglieder nominieren lassen können.

Hierüber informiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Schary in einer Presseerklärung. „Wir sind zur Überzeugung gekommen, dass es für das Wohl der Gemeinde das Beste ist, künftig auf eine Listenwahl zu verzichten und stattdessen den Wählern im Rahmen einer Mehrheitswahl die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Stimme den ihrer Meinung nach fähigsten Mitbürgern, unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit, zu geben“, heißt es in dem Schreiben. Gleichzeitig bedauere er, dass die FWG weiterhin auf eine Listenwahl setze. „In einem ersten Vorgespräch mit den Freien Wählern hat sich nun herauskristallisiert, dass man offensichtlich weiterhin auf die Listenwahl setzen will. Für uns unverständlich“, so Schary. Barbara Schenk ihrerseits erklärt: „Ich weiß nicht, was daran schlimm sein soll, eine zweite Liste zu haben. Wir sind ein Ort mit 1600 Einwohnern.“ Die Ortsbürgermeisterin signalisierte im RHEINPFALZ-Gespräch ihre Bereitschaft, für eine weitere Amtszeit als Bürgermeisterin zur Verfügung zu stehen. Derzeit läuft die vierte Amtsperiode Schenks, die seit 1999 das Amt der Ortsbürgermeisterin ausübt. Würde sie erneut gewählt, wäre es die fünfte Amtszeit. Bis zur endgültigen Auflösung der Verbandsgemeinde Hauenstein wird sowohl der Verbandsgemeinderat Hauenstein als auch der Verbandsgemeinderat Dahner Felsenland ebenfalls bei den Kommunalwahlen im Mai gewählt. Gerade vor dem Hintergrund, dass Hinterweidenthal nicht, wie viele Gemeinden im Luger Tal, in die Verbandsgemeinde Annweiler wechseln will, wolle Schenk die Interessen Hinterweidenthals im Verbandsgemeinderat Hauenstein so lange vertreten, wie die Verbandsgemeinde existiere. Es werde also auch eine FWG-Liste für den Verbandsgemeinderat Hauenstein erstellt. Angedacht sei eine Mitgliederversammlung der FWG nach Fasching, in der die Mitglieder die Kandidaten für den Verbandsgemeinderat und Gemeinderat sowie für das Amt des Ortsbürgermeisters wählen. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage erklärte Schary, er werde Schenk, sollte sie als Bürgermeisterin antreten, unterstützen, das habe er ihr gegenüber mehrfach geäußert. Somit werde er nicht ein drittes Mal für das Ortsbürgermeisteramt kandidieren.

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