Rheinpfalz Ja gesagt zum Forstzweckverband

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Gabi Kleinhempel, Leiterin des Forstamts Kusel, stellte dem Börsborner Rat die Idee eines Forstzweckverbandes vor. Der entsprechende Grundsatzbeschluss wurde gefällt und lautete einstimmig: ja.

„Je größer der Verband schlussendlich würde, umso größer wären auch seine Vorteile“, stellte Kleinhempel klar: Größere Bewirtschaftungseinheiten, also eine sogenannte interkommunale Zusammenarbeit, bedeuteten geringere Kosten, weniger Verwaltungsaufwand und bessere Chancen am Holzmarkt. Kritische Fragen stellten Ratsmitglieder, doch am Ende ergab sich im Gremium eine grundsätzliche Zustimmung zu dieser Art der Neuorganisation. Gabi Kleinhempel befand, dass die Bildung des Forstzweckverbandes auf einem guten Weg sei, da auch schon andere Gemeinden ihre Ja-Stimme zugesichert haben. Anschließend wurde nach dem altbekannten Muster der Forstwirtschaftsplan beschlossen: Andreas Bonin, inzwischen ist er offiziell kommissarischer Revierleiter für das Forstrevier Glan-Münchweiler, stellte den Plan vor. Für Börsborn wird im Jahr 2019 mit einem negativen Betriebsergebnis von 1250 Euro kalkuliert. Es errechnet sich aus Einnahmen von 16.282 Euro und Aufwendungen von 17.532 Euro. Bonin wies darauf hin, dass in der Aufstellung weniger dickes Holz berücksichtigt worden sei und insgesamt auch weniger Holz, als die Gemeinde eigentlich machen könne. Er riet den Börsbornern wie auch schon anderen Gemeinden zu einem Doppelhaushalt-System „jedenfalls solange es den Zweckverband noch nicht gibt“. Auch die Brennholzpreise für 2019 wurden beschlossen. Weitere Themen —Für „Auf dem harten Acker“ und „Auf dem Baumgarten“ wurden per Aufhebungssatzung jeweils die Bebauungspläne aufgehoben. Ersteres Baugebiet ist weitestgehend, letzteres komplett bebaut. Eine Anpassung der Bebauungspläne an moderne Bauweisen soll demnach nicht erfolgen. —Für die Jakobstraße wurde nach Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen eine Ergänzungssatzung beschlossen.

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