Rheinpfalz Im August soll der Radweg fertig sein

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Die Ampel in Salzwoog bleibt Autofahrern bis Ende Juli erhalten. Die Arbeiten für den neuen Radweg laufen wie geplant, ist vom bauausführenden Landesbetrieb Mobilität (LBM) zu hören. Im August soll der 1,8 Kilometer lange Weg fertig sein.

Beim LBM war auch eine Vollsperrung der Strecke erwogen worden, damit die Bauarbeiten billiger und schneller fertig sind. Wegen des Busverkehrs zwischen Pirmasens und Hinterweidenthal jedoch haben sich die Straßenbauer jedoch für eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung entschieden, berichtet Barbara Jung, die für die Pressearbeit beim LBM zuständig ist. „Die Maßnahme läuft nach Plan ohne größere Probleme“, so Jung. Momentan ist die Fahrbahn auf einer Länge von 400 Metern halbseitig gesperrt. Das soll noch bis Ende Juni so weitergehen. Dann werde eine Winkelstützmauer gebaut und die Ampel umgesetzt, womit nur noch 150 Meter halbseitig gesperrt würden, die Ampelphasen verkürzen sich folglich. „Diese Arbeiten dauern etwa vier Wochen“, so Jung. Dann könne die Ampel entfallen. Parallel wird schon am letzten Teilstück des Radweges im Bereich des Industriegebiets gearbeitet. Der Radweg soll im Ort auf einem vorhandenen, aber noch breit genug gebauten Gehweg geführt werden. Dann folgen 400 Meter im Wald auf einem noch unbefestigten Forstweg und anschließend geht es parallel zur Fahrbahn der L 486 bis zum schon bestehenden Radweg kurz vor dem Industriegebiet von Hinterweidenthal. Der Bau beinhaltet nicht nur den Radweg, sondern auch einen neuen Regenwasserkanal sowie die Sicherung einer Böschung auf 145 Metern Länge mit einer neuen Winkelstützmauer. Im Ort selbst nehmen es die Salzwooger gelassen, wie Ortsvorsteher Jürgen Ehrhardt berichten kann. „Es ist alles sehr eng, aber es geht.“ Die Bauleitung vor Ort sei immer gesprächsbereit und lasse mit sich reden. So sei beispielsweise zugesichert worden, dass im Falle einer Beerdigung der Platz vor dem Friedhof geräumt werde, wo Baumaterial und Maschinen lagern. „Es ist aber noch keiner gestorben“, meint Ehrhardt. Die Situation für Salzwooger ohne Auto, die zum Friedhof wollen, sei unbefriedigend, aber eben nicht zu ändern, da der Gehweg derzeit nicht begehbar sei. „Die fahren eben alle mit dem Auto.“ Unter den betroffenen Anwohnern gebe es keine Klagen, zumal jeder eine neue Einfahrt vom LBM durch den Radweg erhalte. |kka

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